14. Dezember 2004

Geschichtswerkstatt Europa

Förderwettbewerb des Fonds „Erinnerung und Zukunft“ und der Robert Bosch Stiftung
Förderwettbewerb des Fonds „Erinnerung und Zukunft“ und der Robert Bosch Stiftung

Projektbeschreibung:
Geschichtswerkstatt Europa..Förderwettbewerb des Fonds „Erinnerung und Zukunft“ und der Robert Bosch Stiftung..Die Robert Bosch Stiftung 1964 gegründet, ist die Robert Bosch Stiftung eine der großen unternehmensverbundenen.Stiftungen in Deutschland. Sie verkörpert die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers.und Stifters Robert Bosch (1861-1942)..Die Stiftung ist auf den Gebieten Völkerverständigung, Bildung, Wissenschaft und Gesundheit tätig. Sie setzt eigene Programme und Projekte um und stellt Mittel für besondere Vorhaben Dritter zur Verfügung. Ihr gehören in Stuttgart das Robert-Bosch-Krankenhaus, das Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für klinische Pharmakologie und das Institut.für Geschichte der Medizin...ROBERT BOSCH STIFTUNG.Robert Bosch Stiftung GmbH.Heidehofstraße 31.70184 Stuttgart.www.bosch-stiftung.de..Fonds „Erinnerung und Zukunft“.Am 2. August 2000 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Errichtung der Stiftung.„Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ verabschiedet. Das Vermögen der Stiftung wurde aus Mitteln der Stiftungsinitiative der.Deutschen Wirtschaft und des Bundes gebildet..Der größte Teil des Stiftungsvermögens ist für.individuelle und humanitäre Leistungen an ehemalige Opfer des Nationalsozialismus vorgesehen..Bisher haben mehr als 1,5 Millionen Menschen in über 80 Ländern eine Zahlung erhalten..358 Millionen Euro sind für den auf Dauer angelegten Fonds „Erinnerung und Zukunft“.bestimmt. Mit den Erträgen dieses Kapitals fördert der Fonds vorrangig Projekte, die Brücken nach Mittel- und Osteuropa, Israel.und in die USA bauen. Der Fonds informiert über seine Förderprogramme im Internet..Fonds „Erinnerung und Zukunft“.Geschichtswerkstatt Europa.Markgrafenstraße 12 –14.10969 Berlin.E-Mail: geschichtswerkstatt-europa@zukunftsfonds.de.www.zukunftsfonds.de..Warum eine Geschichtswerkstatt.Europa?.Der Fonds „Erinnerung und Zukunft“ und die Robert Bosch Stiftung schreiben 2004 erstmals den Förderwettbewerb „Geschichtswerkstatt Europa“ aus. Mit dem Beitritt der zehn neuen Mitgliedsländer.zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 wchst Europa enger zusammen. Die Überwindung.der Teilungsfolgen und das friedliche Zusammenleben im europäischen Haus erfordern auch.eine Vertiefung des gemeinsamen Bewußtseins für die Licht- und Schattenseiten der europäischen.Geschichte..Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die zur.Bildung eines europäischen Geschichtsbewußtseins beitragen wollen. Sie verdeutlichen europäische Dimensionen nationaler, regionaler und.lokaler Geschichte. Sie setzen sich kritisch vergleichend mit nationalen Geschichtsmythen auseinander..Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit regen die Projektteilnehmer die Überarbeitung von Lehrmaterialien und Geschichtsdarstellungen.an und befruchten die pädagogische Praxis...Welche Voraussetzungen sind nötig?.Junge Erwachsene aus wissenschaftlichen und.pädagogischen Einrichtungen (z. B. Studienseminare, Gymnasien, Jugendeinrichtungen, Museen,.historische Institute) bewerben sich gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus einem mittel- oder osteuropäischen Land. Die Beteiligung von Initiativen aus weiteren Ländern ist erwünscht..Gefördert werden anspruchsvolle, innovative und nachhaltige Projektvorhaben..Die Teilnehmer sollten zwischen 16 und 30 Jahre alt sein. Eine Fachjury wählt die besten Vorhaben.aus. Erfolgreiche Projekte werden bei der Verbreitung ihrer Ergebnisse gefördert..Gefördert werden Reise- und Aufenthaltskosten,.Kommunikations- und Materialkosten sowie.Aufwandsentschädigungen für Experten..Projektgruppen können.· gemeinsam Schulbücher für den Geschichtsunterricht analysieren und kommentieren und selbst Unterrichtsmaterialien erstellen,.· einen historischen Ort mit seinen verschiedenen lokalen, regionalen und europäischen Dimensionen.durch eine Ausstellung, ein Video oder ein Buch dokumentieren,.· historische Ausstellungen kritisch kommentieren, ergänzen oder überarbeiten,.· interkulturell angelegte historische Reiseführer für bestimmte Regionen erarbeiten..Andere Projektarten sind möglich und erwünscht...Wie kann man sich bewerben?.Interessierte können sich mit einer Projektskizze um eine Förderung bewerben. Die Skizze beschreibt.die internationale Partnerschaft und das Projektvorhaben, das sich mit einem Thema nationaler, regionaler oder lokaler europäischer Geschichte auseinandersetzt. Insbesondere ist.zu erläutern, mit welchen Geschichtsbildern sich das geplante Vorhaben kritisch auseinandersetzen möchte. Die Skizze sollte nicht länger als.fünf Seiten sein und folgende Angaben enthalten:.· Projekttitel.· Projektträger (Institution, Ansprechpartner, Adresse).· Internationale Kooperationspartner.· Beschreibung des Projektvorhabens auf 2–3 Seiten (Projektidee, Ziele, Durchführung/.Ablauf, erwartete Ergebnisse).· Voraussichtliche Projektdauer.· Voraussichtliche Gesamtkosten.· Voraussichtliche Antragssumme.· Voraussichtliche Eigen- oder Drittmittel.· Informationen über vorhandene Erfahrungen und erfolgreich durchgeführte Projekte..Projektskizzen können bis 31. März 2005 beim Fonds „Erinnerung und Zukunft“ eingereicht werden.

Kontakt
Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Fonds „Erinnerung und Zukunft“
Agnes Simon
Markgrafenstr. 12-14
10969 Berlin
Tel.: +49-(0)30-25 92 97 84
Fax: +49-(0)30-25 92 97 42
eMail: simon@zukunftsfonds.de
Homepage: www.zukunftsfonds.de