20. Juli 2018

Ralph Giordano und die ‚zweite Schuld‘: Zur Aktualität einer publizistischen Intervention

Rubrik: Forschung und Projekte

Die Veranstaltung „'… eine Hypothek, an der noch lange zu tragen sein wird.' Ralph Giordano und die ‚zweite Schuld‘: Zur Aktualität einer publizistischen Intervention" in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme griff angesichts aktueller Erfolge der extremen Rechten die Frage auf, wo die Bundesrepublik Deutschland heute im Hinblick auf den Umgang mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit steht. Dafür wurde eine kritische Bestandsaufnahme und Aktualisierung von Ralph Giordanos Überlegungen in Die zweite Schuld aus dem Jahr 1987 vorgenommen, insbesondere im Hinblick auf gegenwärtige Dynamiken und Strukturen der Schuldabwehr. Diese bestehen trotz der seit rund 30 Jahren währenden staatlichen Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen, die weithin als Erfolgsgeschichte gilt. Kurze Impulsreferate aus unterschiedlichen Bereichen wie Geschichtswissenschaft, Politologie und politische Bildung dienten mit Thesen zu den Entwicklungen seit Die zweite Schuld als Anstoß, um akademische und zivilgesellschaftliche Teilnehmer/innen ins Gespräch zu bringen. So sollte eine Diagnose für die Gegenwart, ähnlich derjenigen Giordanos Ende der 1980er-Jahre, entwickelt werden.

CORNELIA SIEBECK (Berlin) unterstrich in der Einführung, dass Giordano Überlebender nationalsozialistischer Verfolgung gewesen sei, der sich vom bundesrepublikanischen Umgang mit dem Nationalsozialismus zutiefst bedroht gefühlt habe. Seiner Analyse zufolge sei für die Nachkriegszeit das Motiv der Schuldabwehr bestimmend gewesen, das sich in der De-Thematisierung von (Mit-)Täter/innenschaft, im westdeutschen Antikommunismus, dem verordneten Antifaschismus der DDR und der Relativierung von Neonazismus ausgedrückt habe.

Das erste Panel wurde von OLIVER DECKER (Leipzig) moderiert, der unter anderem auf den Befund der empirischen Sozialforschung zu politischen Einstellungen verwies, dass die Zustimmung zum Nationalsozialismus zurückgehe.

Im Zentrum der Ausführungen von SEBASTIAN WINTER (Bielefeld / Gießen) stand der psychoanalytische Begriff der „Kryptisierung“, demzufolge eine Person ein vormals geliebtes ‚böses‘ Objekt verleugne und in der „innerpsychischen Krypta“ verwahre. Die postnationalsozialistischen Mentalitätsmuster seien Symptome einer „Kryptisierung“, die zugleich Abwehr und Aufbewahrung ermögliche.

YVONNE ROBEL (Hamburg) hinterfragte die Zuschreibung eines Konkurrenzverhältnisses zwischen unterschiedlichen Verfolgtengruppen des Nationalsozialismus am Beispiel von Perspektiven auf Sinti / Sintize und Roma / Romnija. Diese Zuschreibung, die Geschichtspolitik sowie Positionen der Öffentlichkeit vernachlässige, ließe sich mit Giordano als Schuldabwehr deuten; es handele sich aber auch um ‚fehlendes‘ Schuldbewusstsein.

ANTONIA SCHMID (Hamburg) präsentierte Befunde ihrer Untersuchung zeitgenössischer deutscher Spielfilme zur nationalsozialistischen Vergangenheit. Zu deren problematischen Inhalten gehörten die Viktimisierung nicht-jüdischer Deutscher, antisemitische Darstellungen, „russophobe, slawophobe und antikommunistische Ideologeme“ sowie positive Bezüge auf den Nationalsozialismus.

Das zweite Panel, moderiert von ULRIKE JUREIT (Hamburg), widmete sich Kontinuitäten im Umgang mit nationalsozialistischen Täter/innen.

SEBASTIAN BRÜNGER (Halle / Saale) referierte über den Umgang deutscher Konzerne mit ihrer Beteiligung an nationalsozialistischen Verbrechen. Bis in die Gegenwart habe zwar ein „Paradigmenwechsel“ von Selbstentlastung hin zur expliziten Thematisierung dieser Beteiligung stattgefunden; allerdings dienten Auftragsforschungen häufig der Imagepflege, solange es sich betriebswirtschaftlich rechne.

ISABELL TROMMER (Berlin) zeigte an Albert Speer exemplarisch den westdeutschen Umgang mit NS-Täter/innen in den 1960er- sowie 1970er-Jahren auf. Speer sei erfolgreich einer zweiten Karriere nachgegangen und habe sich beispielsweise als „unpolitischer Technokrat“ inszeniert, obwohl er verurteilter Hauptkriegsverbrecher gewesen sei.

OLIVER VON WROCHEM (Hamburg) vermerkte, NS-Gedenkstätten seien zu Orten nationaler „gesellschaftlicher Selbstvergewisserung“ über die nationalsozialistische Vergangenheit geworden. Dies werde derzeit jedoch, beispielsweise durch die Neue Rechte, in Frage gestellt. Gesellschaftlich seien zudem Kontinuitäten unzureichend bedacht, verstellten reduktionistische Perspektiven den Blick auf die strukturelle Dimension der nationalsozialistischen Gewalt und seien der öffentliche sowie private Umgang mit Täter/innenschaft unzureichend miteinander in Beziehung gesetzt.

Im dritten Panel, moderiert von CONSTANTIN GOSCHLER (Bochum), kreisten die Vorträge um den bundesrepublikanischen Antikommunismus und seine gesellschaftspolitischen Folgen.

DOMINIK RIGOLL (Potsdam) verwies darauf, dass der westdeutsche Antikommunismus die „Verwirklichung von Demokratisierungsforderungen“ an den Staat verzögert habe. Seine Nutznießer seien das SED-Regime, das ihn als „Vorwand für die Verfolgung von Andersdenkenden“ verwendet habe, und Nationalsozialisten/innen gewesen, auf die beim Aufbau der staatlichen Sicherheitsarchitektur zurückgegriffen worden sei. Die Gruppe der von antikommunistischen Maßnahmen Betroffenen sei bislang kaum erforscht.

ENRICO HEITZER (Oranienburg) sprach zu geschichtspolitischen Funktionen und Konjunkturen des Totalitarismusparadigmas. Seit 1989/90 habe dieses eine Stärkung erlebt und werde mittlerweile Förderprogrammen, Forschung sowie Bildungsarbeit zugrunde gelegt, obwohl sich sein heuristischer Wert als begrenzt erwiesen habe und es mit problematischen Implikationen einhergehe.

MAXIMILIAN FUHRMANN (Bremen) legte dar, dass seit den 1990er-Jahren der Antiextremismus die Funktionen des von Giordano kritisierten Antikommunismus übernommen habe. Zentral sei hierbei die Wehrhaftigkeit des Staates ‚nach unten‘. Die Auslegung, was extremistisch sei, liege hauptsächlich bei den Verfassungsschutzämtern und sei mit erheblichen Interpretationsspielräumen versehen. In jüngster Zeit ließe sich eine Konzentration auf „Linksextremismus“ beobachten, welche die Gefahren durch die extreme Rechte relativiere.

Der zweite Workshop-Tag startete mit dem vierten Panel, welches DOROTHEE WIERLING (Hamburg) moderierte. Diese merkte an, dass Giordanos „Diktum vom verordneten Antifaschismus“ zunächst kaum Aufmerksamkeit erzeugt habe. Erst nach 1989/90 sei es genutzt worden, um beispielsweise rassistische Gewalt als ostdeutsches Problem anzusehen, das aus der DDR resultiere.

MARTIN JANDER (Berlin) konstatierte, dass man für eine gegenwärtige Analyse der extremen Rechten „gewinnbringend“ auf Giordanos Überlegungen zurückgreifen könne. Allerdings habe dieser ebenfalls auf einen Verlust humaner Orientierung von Links hingewiesen. Daran anschließend formuliere Jander, auch die DDR sei einen „kleinen Frieden mit den Tätern“ eingegangen; der verordnete Antifaschismus sei antisemitisch gewesen, und habe der Schuldabwehr gedient.

HARRY WAIBEL (Berlin) bezeichnete den Antifaschismus der DDR als „gescheitert“ und verwies dafür, von NS-Kontinuitäten im Staatsapparat bis zu rassistischer Gewalt, auf zahlreiche Beispiele.

JAN RIEBE (Berlin) berichtete von heutigen Nachwirkungen des verordneten Antifaschismus. So erachteten ihn breite Teile der ostdeutschen Bevölkerung noch immer als positiv. Auch sei das Gedenken zum Nationalsozialismus in Ostdeutschland bis heute davon bestimmt, dass durch den verordneten Antifaschismus in der DDR kaum die Ursachen des Nationalsozialismus diskutiert worden seien.

In der kontroversen Diskussion des Panels ging es um das Verhältnis der DDR zum Nationalsozialismus. Dorothee Wierling wandte in ihrer Zusammenfassung der Vorträge kritisch ein, dass in der DDR enorme Anstrengungen zu einem Elitenwechsel unternommen worden seien, die jedoch an Personalmangel gescheitert seien; es sei problematisch, daraus auf einen „kleinen Frieden“ mit dem Nationalsozialismus zu schließen. Aus dem Publikum wurde angeführt, dass in der DDR anders als in Westdeutschland keine NS-Funktionselite integriert worden sei; zudem sei der Antifaschismus oftmals das letzte Bindeglied regimekritischer Personen zur DDR gewesen und habe in der Kunst humanistische Impulse gesetzt. Grundsätzlich wurde beanstandet, dass die DDR-Forschung das Thema des Umgangs mit NS-Täter/innen stark vernachlässige.

Das fünfte Panel hob die (Nicht-)Wahrnehmung extrem rechter Kontinuitäten aufs Tableau.

MICHAEL STURM (Münster) referierte zur Geschichtspolitik der extremen Rechten „zwischen Resonanz und Randständigkeit“. Obwohl die extreme Rechte oftmals nicht als erinnerungskultureller Akteur wahrgenommen werde, bestünde eine Anschlussfähigkeit ihrer Positionen an gesellschaftlich weit verbreitete Perspektiven, wie beispielsweise der „Mythos der sauberen Wehrmacht“ verdeutliche.

LEA WOHL VON HASELBERG (Köln) legte dar, dass der Umgang mit Überlebenden der Shoah und ihren Nachkommen bis heute durch „innere Beziehungslosigkeit“, wie es Giordano formuliert habe, geprägt sei. Die gelegentliche Skandalisierung antisemitischer Vorfälle sei zumeist Ausdruck der Verletzung eines nicht-jüdischen, geschichtsvergessenen Selbstbildes. Jüdische Perspektiven würden häufig ignoriert; die physische und psychische Gewalt des Antisemitismus werde nicht als reale Bedrohung für Juden/Jüdinnen anerkannt.

MASSIMO PERINELLI (Berlin) brachte zum Ausdruck, dass das öffentliche Gedenken zum Nationalsozialismus oftmals „exkludierend gegen Betroffene von Rassismus eingesetzt“ werde. Es könne jedoch im Sinne einer „Reaktualisierung“ genutzt werden, um zeitgenössische rassistische Gewalt zu thematisieren, ohne die NS-Verbrechen zu relativieren. Perinelli hob hervor, dass Ignoranz und mangelnder Respekt sowohl im historischen Umgang mit den Opfern des Nationalsozialismus als auch im heutigen Umgang mit den Opfern des NSU vorlägen.

GIDEON BOTSCH (Potsdam) verwies als Moderator des Panels zusammenfassend auf die wesentliche Verbindung der drei Vorträge, nämlich das „Ausblenden von Agency im Hinblick auf Subjekte von Erinnerung“.

Nach den Vorträgen des Panels wurde darüber diskutiert, wie im Umgang mit dem NSU verhindert werden könne, dass es ähnlich wie hinsichtlich des Nationalsozialismus zu einer „Läuterungsgeschichte“ käme, welche die Kämpfe um Erinnerung ignoriere; als Gegenstrategie wurde vorgeschlagen, diese „immer wieder sichtbar“ zu machen.

Das Abschlusspodium des Workshops widmete sich den „Herausforderungen für eine kritische Gedächtnisarbeit“ in der Gegenwart.

AXEL SCHILDT (Hamburg) skizzierte den Umgang mit dem Nationalsozialismus seit den 1980er-Jahren. Seitdem sei es zu einer Ausweitung der Gedenkkultur sowie Ausdifferenzierung der Forschung gekommen, jedoch habe es aber einen „Fortschritt an Aufklärung“ nicht unbedingt gegeben. Die Kluft zwischen Öffentlichkeit und zeithistorischer Forschung sei so groß wie nie zuvor.

DOĞAN AKHANLI (Köln) schilderte, wie die umfassende Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland sein eigenes literarisches Schaffen beeinflusst habe. Lange sei er wegen dieser Aufarbeitung zudem davon ausgegangen, dass Deutschland für Einwanderer/innen ein sicheres Land sei. Diese Gewissheit sei aufgrund der „Komplizenschaft“ von Behörden, Wissenschaft und Gesellschaft im Fall der NSU-Morde nicht mehr vorhanden.

ANNE GOLDENBOGEN (Berlin) postulierte, dass politische Bildung „nie neutral“ sein dürfe. Menschen müssten zu „Querdenkertum“ sowie dazu, sich selbst ins Verhältnis zur Geschichte zu setzen, ermuntert werden. In Zeiten ökonomischer Krisen sowie neoliberaler Imperative sei es jedoch schwierig, humane Orientierung zu vermitteln.

CHRISTOPH KOPKE (Berlin) wies darauf hin, dass sich künftige Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus grundsätzlich die Frage nach ihrem herrschaftskritischen und emanzipatorischen Potential stellen sollten. Der extremen Rechten gehe es geschichtspolitisch um eine „Derealisierung der historischen Verhältnisse“. Derzeit sei sie aus der Defensive gekommen; auch Gedenkstätten seien so mit der Frage konfrontiert, wie mit Angriffen auf ihre Arbeit umzugehen sei.

In der Abschlussdiskussion ging es um die Wirkmächtigkeit der Totalitarismustheorie. Christoph Kopke brachte eine Formulierung der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt ein: Die „unvergleichbaren Menschheitsverbrechen“ des Nationalsozialismus seien von den „schweren Menschenrechtsverbrechen“ in der DDR zu unterscheiden.

Der Workshop zeigte, wie hürdenreich es sein kann, produktive Verständigungen zwischen Wissenschaft, politischer Bildung, Gedenkstättenpädagogik und Zivilgesellschaft zu erzielen; so gelang es kaum, die Teilnehmer/innen aus diesen unterschiedlichen Bereichen für eine Gegenwartsdiagnose ins Gespräch zu bringen. Vielleicht wären zusätzliche Methoden, wie beispielsweise Arbeitsgruppen, ergiebig gewesen, um der Veranstaltung stärker multiperspektivischen und dialogischen Charakter zu verleihen.

Zudem formulierten mehrere Beiträge anders, als von den Veranstaltenden intendiert, keine Thesen zu den Entwicklungen seit Die zweite Schuld, sondern stellten Forschungsergebnisse vor, über welche anschließend diskutiert wurde – und eben nicht zur Aktualität von Giordanos Überlegungen. Zentraler und wiederholter Reibungspunkt des Workshops war, inwiefern der historische Text von Giordano geeignet sei, als Bezugspunkt heutiger Reflektionen zum Umgang mit dem Nationalsozialismus und der extremen Rechten zu dienen. Einige Teilnehmer/innen formulierten unter Verweis auf eine moralisch grundierte, unzureichend wissenschaftliche Perspektive Giordanos explizite Kritik an diesem Zugang; andere vertraten die Ansicht, dass der Text auch für die Gegenwart wichtige Anregungen enthalte und das „Moralisieren“ zeitgenössisch wichtige Funktionen erfüllt habe. Statt also über die fünf Themen zu sprechen, welche die Veranstaltenden aus Die zweite Schuld extrahiert hatten, wurde immer wieder über die wissenschaftliche Qualität von Giordanos historischem Text reflektiert.

Insgesamt überzeugte der Ansatz jedoch, Die zweite Schuld als Basis zu wählen, denn das Werk wurde deutlich als zeitgenössisches Dokument eingeführt und diente einer anregenden thematischen Gliederung. Nicht zuletzt bot die Einweihung der Bibliothek von Ralph Giordano in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme einen geeigneten Anlass für die Veranstaltung.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung: Oliver von Wrochem (Hamburg), Cornelia Siebeck (Berlin), Susann Lewerenz (Hamburg)

„Das Bedürfnis, sich der drängenden Bürde zu entziehen“ – Wirken postnationalsozialistische Affektstrukturen und Schuldabwehrstrategien bis heute fort?

Chair: Oliver Decker (Leipzig)

Impulse: Sebastian Winter (Bielefeld / Gießen), Yvonne Robel (Hamburg), Antonia Schmid (Hamburg)

„...eine unverhohlene, energische und phantasievoll betriebene Entlastungspraxis“ – (Dis-) Kontinuitäten im gesellschaftlichen Umgang mit NS-Täter*innenschaft

Chair: Ulrike Jureit (Hamburg)

Impulse: Sebastian Brünger (Halle / Saale), Isabell Trommer (Berlin), Oliver von Wrochem (Hamburg)

„Wird für sie, ganz egal, was von rechts kommt, der Hauptfeind nicht immer links stehen?“ – Der bundesrepublikanische Antikommunismus und seine gesellschaftspolitischen Folgen

Chair: Constantin Goschler (Bochum)

Impulse: Maximilian Fuhrmann (Bremen), Enrico Heitzer (Oranienburg), Dominik Rigoll (Potsdam)

„Der mündige Bürger war schließlich das letzte, was erwünscht war.“ – Der ›verordnete Antifaschismus‹ in der DDR und seine gesellschaftspolitischen Folgen

Chair: Dorothee Wierling (Hamburg)

Impulse: Martin Jander (Berlin), Jan Riebe (Berlin), Harry Waibel (Berlin)

„Für uns war das Gefühl politischer und seelischer Ungeschütztheit ohnehin allgegenwärtig.“ – Die (Nicht-)Wahrnehmung extrem rechter Kontinuitäten in der deutschen Mehrheitsgesellschaft

Chair: Gideon Botsch (Potsdam)

Impulse: Massimo Perinelli (Berlin), Michael Sturm (Münster), Lea Wohl von Haselberg (Köln)

Abschlussdiskussion: Herausforderungen für eine kritische Gedächtnisarbeit

Moderation: Susann Lewerenz (Hamburg)

Podium: Doğan Akhanlı (Köln), Anne Goldenbogen (Berlin), Christoph Kopke (Berlin), Axel Schildt (Hamburg)

Zitation

Tagungsbericht: Ralph Giordano und die ‚zweite Schuld‘: Zur Aktualität einer publizistischen Intervention, 15.02.2018 – 16.02.2018 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 16.07.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7786>.