Hedwig Thelen

»Unsere Mutter ist gestorben worden …«1

Gedenkstättenrundbrief 146 S. 26-31

In der Gedenkstätte »Alte Pathologie« erinnern Angehörige an die Opfer der NS-»Euthanasie« in Wehnen

In Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie wurde im April 2004 auf dem Gelände des Niedersächischen Landeskrankenhauses Wehnen2 die Gedenkstätte »Alte Pathologie« eingeweiht. Die Initiative dazu ging von einer Gruppe Angehöriger aus, deren Familienmitglieder in Wehnen zu Tode gekommen waren. Dass es Angehörige sind, die sich für ein würdiges Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie einsetzen, stellt eine Besonderheit der Gedenkstätte in Wehnen dar. Es beeinflusst die Arbeitsweise, vor allem aber auch die Atmosphäre dieser »Gedenkstätte im Dialog«.3

Doch bevor ich der Frage nachgehen will, in welcher Form der Blick und die Betroffenheit der Angehörigen die Arbeit der Gedenkstätte prägen, möchte ich kurz die historischen Hintergründe der Anstalt und den Umgang mit den dortigen -NS-Verbrechen nach 1945 skizzieren, um den Kontext, in dem diese Gedenkstätte entstand, zu verdeutlichen.

 

Historischer Hintergrund

Die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen – unweit der Stadt Oldenburg (Niedersachsen) gelegen – wurde, wie die meisten Anstalten Norddeutschlands, nicht mehr in die »Aktion T4« einbezogen. Abgesehen von der Deportation jüdischer PatientInnen und von Überstellungen ins KZ Neuengamme waren von Wehnen aus keine »Verlegungen« erfolgt. Dass dies die damaligen PatientInnen vor den »Euthanasie«-Verbrechen bewahrt hätte, ist eine Annahme, der man nach 1945 von Seiten der Bevölkerung und oldenburgischen Stadtregierung gerne Glauben schenkte. Tatsächlich waren jedoch mindestens 1  500 PatientInnen in Wehnen selber an Unterernährung und Entkräftung gestorben. Einen Großteil der Opfer dieser »Euthanasie«-Maßnahme hatte man in Massengräbern auf dem Friedhof der nahe gelegenen Kirchengemeinde Ofen verscharrt.

Bereits ab 1933 trafen immer wieder Sammeltransporte mit PatientInnen aus anderen Heil- und Pflegeanstalten ein, z.B. aus Bremen und Osnabrück. Die Zahl der PatientInnen stieg stetig, sodass die Anstalt bald völlig überfüllt war. Gleichzeitig war der Fürsorgeverband darauf bedacht, die anfallenden Kosten möglichst gering zu halten. Dies führte zu massiven Sparmaßnahmen, insbesondere bei der Essensversorgung.

Welche Auswirkungen diese Sparmaßnahmen auf die AnstaltspatientInnen hatten, lässt sich am Beispiel eines aus Bremen eintreffenden Transportes zeigen.

Im Mai 1940 wurden 76 PatientInnen der »Nervenklinik Bremen« nach Wehnen verlegt. 68 von ihnen starben dort bis August 1944. Nur drei der PatientInnen überlebten das Kriegsende in Wehnen. Die Todesursache lautete zumeist »Herz- und Kreislaufschwäche infolge körperlichen Verfalls«. Dabei war ein Großteil dieser PatientInnen noch vergleichsweise jung und bei der Verlegung in körperlich gesundem Zustand gewesen.

Für das Verhungernlassen der PatientInnen in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen waren neben der Anstaltsverwaltung das medizinische Personal, insbesondere Dr. Carl Petri als ärztlicher Direktor verantwortlich. Vom ihm und seinen Mitarbeitern wurden die Hungertode nicht bloß billigend in Kauf genommen, sondern gezielt als systematische Tötungsform eingesetzt. Zu Opfern wurden vor allem LangzeitpatientInnen, insbesondere dann, wenn sie nicht mehr »arbeitsfähig« waren.

 

Umgang mit der NS-Vergangenheit

Nach 1945 konnte die Beteiligung der Wehner Anstalt an den »Euthanasie«-Maßnahmen erfolgreich verleugnet werden. Stets hieß es, dass es im Land Oldenburg keine »Euthanasie« gegeben habe. Die Tatsache, dass von Wehnen aus keine PatientInnen verlegt worden waren, diente dazu als Beleg. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Heil- und Pflegeanstalt setzte erst Mitte der 1990er Jahre ein, als der Oldenburger Historiker Ingo Harms seine Dissertation zum Thema »Hungertod und ›Euthanasie‹ in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen« veröffentlichte.4

Auf besonderes Interesse traf diese Veröffentlichung bei Angehörigen ehemaliger AnstaltspatientInnen. Viele von ihnen hatten seit 50 Jahren den vagen Verdacht oder die insgeheime Überzeugung gehegt, dass die Mutter oder der Vater, der Onkel oder die Schwester in der Anstalt Wehnen »gestorben worden sei«. Doch in den allermeisten Familien hatte über den plötzlichen Tod des in der Heil- und Pflegeanstalt eingewiesenen Familienmitglieds tiefstes Schweigen geherrscht.

»Dann hieß es: ›Eure Mutter war krank, die ist in Wehnen gestorben.‹ Aber meine Schwester und ich, wir hatten immer schon gleich von vornherein den Sprachgebrauch: ›Unsere Mutter ist gestorben worden.‹ Das war aber unsere eigene Phantasie. Denn egal wen immer wir mal fragen konnten, da war nie was zu erfahren. Wir kriegten nirgendwo eine Antwort.« (Gespräch mit Frau M., 25. 2. 2005)

Die Gründe für das in den Familien herrschende Schweigen waren vielfältig. Scham- und Schuldgefühle spielten dabei eine zentrale Rolle. Einen »Geisteskranken« in der Familie zu haben, wurde von vielen als Schande, als Makel, der auf der Familie lastet, erlebt. Die mit Behinderung und psychischer Krankheit verbundene Stigmatisierung führte dazu, dass bis in die heutige Zeit über die in der Anstalt verstorbenen Familien-mitglieder nicht geredet wurde. Dies bedeutete jedoch für die Kinder und Enkel der Ermordeten, dass ihnen ein Teil ihrer Herkunft verschlossen blieb.

Die plötzliche Konfrontation mit der Erkenntnis, dass eines der Familienmitglieder eines vorsätzlichen und qualvollen Todes gestorben war, löste bei vielen der Angehörigen eine Welle von Trauer und Wut aus. Einige von ihnen wurden daraufhin aktiv und schlossen sich 1998 zum »Gedenkkreis für die Angehörigen von Opfern der NS-Euthanasie in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen« zusammen. Ihr Anliegen ist es, die Geschichte der Anstalt Wehnen aufzuarbeiten, ein öffentliches Bewusstsein für die Verbrechen des NS-Psychiatrie zu schaffen und das Gedenken an die Opfer wachzuhalten.

Zu diesem Zeitpunkt existierte bereits – seit zwei Jahren – ein »Gedenkmal« für die verstorbenen AnstaltspatientInnen, das von der zuständiger Kirchengemeinde auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof errichtet worden war, nachdem diese jenen Friedhofsteil hatte einebnen lassen. Für die Forschung waren damit wichtige Spuren zerstört worden. Den Angehörigen aber hatte man den Ort der Trauer genommen.

»Ich weiß heute noch, obwohl alles eingeebnet ist, wo das Grab meines Vaters ist. Ich weiß die Stelle noch! Wenn ich dahinten hin zu einer Birke gucke, da in dem Umkreis, da ist mein Vater begraben.« (Gespräch mit Herrn C., 28. 2. 2005)

Das »Gedenkmal« auf dem Ofener Friedhof, eine große bronzene Tafel, die mit einem Relief und einem Auszug aus der Bibel (Hiob 12 und Psalm 22) versehen ist, lässt auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es sich dabei um eine Gedenktafel für die Opfer der NS-Psychiatrie handelt. Lediglich eine kleine, in den Boden eingelassene Platte stellt diesen Bezug her.5

Daher entschlossen sich die Angehöri-gen des Gedenkkreises, ein weiteres Mahnmal zu errichten. Im September 2001 konnte dies realisiert werden. Mitten auf dem Gelände der heutigen Karl-Jaspers-Klinik erinnert seither eine aus zwei Bronzeblöcken geformte Plastik an die »Opfer der menschenverachtenden NS-Euthanasie in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen«  – so die Inschrift, die durch den Satz »Die Schwachen und Kranken zu schützen ist die Würde der Gesunden« ergänzt wird.

 

Die Entstehung der Gedenkstätte »Alte Pathologie«

Neben der Errichtung des Mahnmals setzten sich die Angehörigen auch dafür ein, auf dem Gelände des Krankenhauses einen Ort der Information zu schaffen. Die Landesregierung erklärte sich überraschenderweise bereit, dem Gedenkkreis die ehemalige Leichenhalle des Landeskrankenhauses – die seit Jahren nur noch als Geräteschuppen genutzt wurde – zu diesem Zwecke zu überlassen. 2003 begannen die Sanierungsarbeiten des Gebäudes mit Hilfe von öffentlichen Spenden.

Das kleine, kreuzförmig angelegte Backsteingebäude hatte bis in die 1980er Jahre dem Krankenhaus als Leichenhalle gedient. 1935 war dort zusätzlich noch ein Sezierraum eingerichtet worden. PatientInnen, die in der Anstalt starben, wurden zunächst in dieses Gebäude gebracht, bevor sie den Familien übergeben oder auf dem Anstaltsfriedhof begraben wurden. Wer und wie viele der PatientInnen vorher noch seziert wurden, ist aufgrund fehlender Quellen nicht mehr mit Sicherheit festzustellen, doch besteht kaum ein Zweifel, dass ein Teil der Obduktionen während des Nationalsozialismus der erbbiologischen Forschung diente. Diese doppelte Funktionsweise des Ge-bäudes verleiht ihm aus der heutigen Perspektive zweierlei Bedeutungsebenen: Es ist ein Ort des Gedenkens an die Toten wie auch ein Ort der Erinnerung an die Täter.

Bei der Renovierung entschloss man sich dazu, den Sezierraum weitestgehend so zu belassen, wie er 2002 vorgefunden wurde. Am Boden sind noch die Reste des abgebrochenen Seziertisches zu erkennen, ein Waschbecken und ein kleiner weißer Wandschrank sind die einzigen Einrichtungsgegenstände. Ansonsten ist der Raum leer: Diese Leere repräsentiert die Namenlosigkeit der Opfer ebenso wie die unfassbaren Schrecken der NS-Medizin.

Die beiden anderen Räume wurden dagegen umgestaltet. Im grau-weiß gehaltenen Eingangsraum befindet sich heute eine Ausstellung, die die Geschehnisse in Wehnen während des Nationalsozialismus dokumentiert. In einem weiteren Raum wurde ein Büro eingerichtet, das für Gespräche mit Angehörigen und BesucherInnen genutzt werden kann. Dies spiegelt den Grundgedanke der Gedenkstätte wieder: Raum für Dokumentation, Aufklärung und Recherche zu schaffen und so für die Öffentlichkeit wie für die Betroffenen zu einem Ort des Dialogs zu werden.

 

Ausstellungsgestaltung und Projekte

Der dialogische Charakter der Gedenkstätte findet sich auch in der Ausstellungsge-stal-tung wieder. Die Dokumentation prä-sentiert den BesucherInnen keine geschlossene Er-zählung, sondern hebt schlaglichtartig einzelne zentrale Aspekte der NS-Psychia-trie, insbesondere der Geschehnisse in Wehnen und deren Einbindung in die nationalsozialistische »Erbgesundheitspolitik«, hervor. Da die Dokumentation fortlaufend ergänzt und überarbeitet wird bzw. werden kann, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, in Dialog mit BesucherInnen ebenso wie mit Angehörigen und Zeitzeugen zu treten.6

Ein prägnantes Beispiel dafür ist das »Patientengeschichten«-Projekt, das 2006 von der Kulturwissenschaftlerin Susanne Schlechter konzipiert und realisiert wurde.

Ziel dieses Projektes war es, die Ausstellung durch biographische Materialien zu ergänzen. In kleinen roten Büchern wurden die Lebensgeschichten ehemaliger PatientInnen niedergeschrieben. Ein Großteil dieser Bücher ist den Opfern der NS-»Euthanasie« in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen gewidmet. Diese Opfergeschichten wurden in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Angehörigen verfasst. Teils wurden die Geschichten von ihnen erzählt, teils selber aufgeschrieben. Daraus entwickelte sich ein häufig über Wochen andauernder Arbeitsprozess. Das Erzählen und Schreiben setzte eine erneute Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte in Gang. Gespräche mit Verwandten wurden geführt, Photos gefunden und die neuen Erkenntnisse in die Erzählung mit eingearbeitet.

Um diesen Prozess zu verdeutlichen, wurden die Patientengeschichten durch ein Kurzportrait der Erzählenden ergänzt. Daraus wird das persönliche Anliegen der Angehörigen ebenso wie die individuelle Haltung zur Erinnerungsarbeit ersichtlich.

In der Ausstellung haben diese Geschichten – räumlich wie inhaltlich – einen zentralen Platz erhalten. Mitten in dem kleinen Raum auf einer grauen Krankenhausliege platziert, sind sie für den eintretenden Besucher nicht zu übersehen. Ein daneben stehender Stuhl lädt dazu ein, sich in Ruhe den Geschichten zu widmen. Durch diese Gestaltung wird das Erinnern und Gedenken an die Opfer ins Zentrum der Ausstellung gerückt.

 

Trauern und Gedenken

Im August 2008 konnte in Wehnen ein weiteres Element des Gedenkens verwirklicht werden: die »Erinnerungsstätte« auf dem eingeebneten Gelände des ehemaligen Anstaltsfriedhofes. Als symbolische Grabstätte für die ermordeten PatientInnen wurde auf einem kleinen, abgegrenzten Friedhofsareal ein Thymianrasen angelegt, auf dem – zukünftig – ein Kissen aus weißem Marmor sowie 1  500 kleinerer Steine, die die Namen der Opfer tragen sollen, liegen werden. Die geplante Inschrift des Kissens lautet: »Du sollst nicht töten. Zur Erinnerung an mindestens 1  500 Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen, die 1935–1945 von Ärzten, Pflegepersonal und Medizinalbeamten durch verordneten Hunger ermordet wurden«.

Während die Idee der Erinnerungsstätte bei der zuständigen Kirchengemeinde grundsätzlich auf Zustimmung stieß, entfachte die Inschrift einen bis heute andauernden Konflikt. Kritisiert wurde von Seiten der Kirche und des Ortsbürgervereins eine Pauschalverurteilung aller in der ehemaligen Anstalt Tätigen. Man warf dem Gedenkkreis »unerträgliche Arroganz« vor, da er ganze Berufsgruppen als Mörder verurteile. So kam es, dass im August diesen Jahres die Erinnerungsstätte feierlich eingeweiht wurde – mit einem Marmorkissen, das bis heute keine Inschrift trägt.

Hieran zeigt sich, wie schwierig das Erinnern an die Opfer der NS-Psychiatrie bis heute ist. Das Anliegen der Angehörigen, mit deutlichen Worten zu benennen, was war, stößt in der Bevölkerung auf massive Abwehr. In vielen Familien gab es Menschen, die in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt gearbeitet haben. Für diese Familien bedeuten die Aktivitäten des Gedenkkreises eine Konfrontation mit der eigenen Familiengeschichte.

Der Gedenkkreis hat daher nicht nur eine Bedeutung für die Angehörigen, er trägt in der Region auch zu einer Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, mit den Taten und Tätern vor Ort bei. Gerade, dass es in Wehnen nicht »ausgemachte Nazis« sondern »ganz normale« Männer und Frauen aus der ansässigen Bevölkerung waren, die als Pfleger, Schwestern, Ärzte oder Verwaltungspersonal das Hungersterben teils billigend in Kauf, teils willentlich vorangetrieben haben, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Haltung der Bevölkerung während des Nationalsozialismus.

Aufgabe der Gedenkstätte »Alte Pathologie« wird es daher auch in Zukunft sein, hier Aufklärung zu leisten und einen Ort der Auseinandersetzung (an) zu bieten.

 

Hedwig Thelen promoviert seit 2007 im Rahmen des Forschungsprojekts »Regionale nationalsozialistische Gesundheits- und Sozialpolitik« des Instituts für Sonderpädagogik an der Universität Oldenburg und ist seit 2008 im Vorstand des Gedenkkreises tätig.

 

1 Aus einem Gespräch mit Frau M. (25. 5. 2005)

2 2008 wurde das Landeskrankenhaus Wehnen in Karl-Jaspers-Klinik umbenannt.

3 Vgl. Dörner, Klaus: »Ich klage an«. Rede zur Enthüllung des Mahnmals im psychiatrischen Landes-kranken-haus Wehnen/Oldenburg, veröffentlicht in: Soziale Psychiatrie 2/2002, S.34f

4 Harms, Ingo: »Wat mööt wi hier smachten…« Hungertod und »Euthanasie« in der Heil- und Pflege-anstalt Wehnen im »Dritten Reich«, 2. überarbeitete Auflage, Oldenburg 1998

5 Die Inschrift und Gesamtgestaltung des Gedenkmals stehen ganz in der Tradition der Mahnmale zur NS-Psychiatriegeschichte. Viele dieser seit den 1960er Jahren errichteten Mahnmale zeichnen sich durch allgemein gehaltene Formulierungen und moralische Appelle aus, ohne jedoch einen direkten Bezug zu den Opfern und den Geschehnissen herzustellen. Vgl. Eichmann, Bernd: Es fehlt an Bildern wie an Sprache. Gedenkstätten zur NS-Psychiatrie, in: Kersting/Teppe/Walter (Hg.): Nach Hadamar. Zum Verhältnis von Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert, Paderborn 1993, S. 309–317

6 Die fortlaufende Überarbeitung der Ausstellung und die Ausarbeitung von pädagogischen Materialien wird durch das an der Universität Oldenburg angesiedelte Forschungsprojekt »Nationalsozialistische ›Euthanasie‹ im Land Oldenburg – historische Analyse und geschichtsdidaktische Aufarbeitung« begleitet.

7 Vgl. Schlechter, Susanne: »Hiermit schicke ich Ihnen die Fotos meiner ermordeten Mutter…« – Patientengeschichten – Ein Projekt mit Angehörigen von Opfern der NS-Euthanasie in der Gedenkstätte »Alte Pathologie« Wehnen bei Oldenburg, in: Reiter (Hg.): Opfer der NS-Psychiatrie. Gedenken in Niedersachsen und Bremen, Hannover 2007

Artikel als PDF verfügbar
(GedRund146_26-31.pdf)