Monika Gebetsroither-Hartl, Markus Rachbauer, Irene Zauner-Leitner

Die Macht der Sprache. Ein Vermittlungsprogramm am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Gedenkstättenrundbrief 191 S. 46-51

Zum Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

In Schloss Hartheim in Alkoven, Oberösterreich, war von 1940 bis 1944 eine NS-Euthanasieanstalt untergebracht, in der nahezu 30 000 körperlich und geistig beeinträchtigte sowie psychisch kranke Menschen, arbeitsunfähige KZ-Häftlinge aus den Lagern Mauthausen, Gusen, Ravensbrück und Dachau sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ermordet wurden.

1995 wurde mit dem Ziel, einen angemessenen Ort der Erinnerung, des Gedenkens und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu schaffen, der Verein Schloss Hartheim gegründet. Acht Jahre später – im Jahr 2003 – konnte schließlich mit der Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie und der Ausstellung »Wert des Lebens« der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim eröffnet werden. Dieser wird heute von rund 18 000 Menschen jährlich besucht.

Die drei Hauptaufgaben des Ortes – Gedenken respektive Erinnern, Dokumentieren und Lernen – stehen in enger Verbindung und in stetigem Austausch: So sind die Erforschung der historischen Geschehnisse und deren Erkenntnisse Grundlage für die Etablierung von Erinnerungsprozessen, aber ebenso essenziell für die Festigung und Weiterentwicklung der pädagogischen Vermittlungsarbeit. Bei dieser ist die Schaffung eines Gegenwartsbezugs – sowohl durch die Herstellung von Lebensweltbezügen zu den Besuchenden als auch durch die Thematisierung und Diskussion von aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen im Bereich der Biowissenschaft und der gegenwärtigen Situation von Menschen mit Behinderung – ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund wurde für die Besuchenden des Lernortes eine breite Auswahl an pädagogischen Angeboten geschaffen: Neben einem selbstständigen Besuch besteht im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim auch die Möglichkeit, begleitete Rundgänge zu buchen. Darüber hinaus bieten Vermittlungsprogramme unterschiedliche thematische Schwerpunktsetzungen sowie berufsspezifische Ausrichtungen des Besuchs (etwa für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Polizei).

 

Zum Vermittlungsprogramm »Die Macht der Sprache«

Sprache wirft gedankliches Licht auf die Dinge. (Peter Bieri)

 

Seit dem Frühjahr 2017 gibt es am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim ein neues Vermittlungsprogramm, dessen Ziel es ist, Sprache in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung zu stellen. Die Motivation zur Schaffung des Programms war, das Bewusstsein für Sprache und Begriffe sowie deren Auswirkungen auf unser Denken bei den Besucherinnen und Besucher zu stärken. Sprache ist selten »wertfrei« – die Anschauungen und Intentionen des Sprechenden schwingen mit. Vor diesem Hintergrund sollen bei dem neuen Vermittlungsprogramm eine Auseinandersetzung mit der Macht der Sprache und der Sprache der Macht stattfinden und unterschiedliche Facetten und Aspekte des Einsatzes von Sprache beleuchtet werden: Die Beschäftigung mit den Vorgängen rund um die NS-Euthanasie, die Ermordung von Menschen, die zu »lebensunwertem Leben« erklärt wurden, zeigt, dass den Verbrechen bereits lange Prozesse der Entwertung von Menschen voraus gingen. Eine Entwertung, die auch in der sprachlichen Praxis ihren Niederschlag fand, indem von »Ballastexistenzen« und »nutzlosen Essern« die Rede war. Diese diskriminierende, gewaltverherrlichende Sprache bereitete den Boden und ein geistiges Klima, das die Verbrechen möglich machte. Den als minderwertig abgestempelten Menschen aber wurde die Möglichkeit abgesprochen und genommen, für sich selbst zu sprechen.

Nach dem Ende des Nationalsozialismus wiederum wurden durch sprachliche Formulierungen die Verbrechen selbst verharmlost und vertuscht. Der Blick auf die Sprache – im Kontext der Geschehnisse vor und in der NS-Zeit – soll auch dazu beitragen, gegenwärtige Diskurse zu analysieren und aktuelle Fragestellungen zu diskutieren. Gerade in den letzten Jahren ist sowohl in den sozialen Medien des Internets als auch im gesellschaftlichen Diskurs über sogenannte Randgruppen eine deutliche Verrohung der Sprache zu beobachten. Gruppendruck und Anonymität tragen ihres dazu bei, dass Schimpfwörter locker sitzen: Auf Twitter oder Facebook wird wenig Rücksicht auf diejenigen genommen, über die geschrieben wird. Schwere Kränkungen geschehen hier zwar häufig unbedacht, teilweise aber auch durchaus mit der Absicht, Menschen zu diffamieren und den Boden für Ausgrenzung und Gewalt aufzubereiten.

 

Worte können sein wie Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.
(Victor Klemperer)

 

Aber auch die Handlungsoptionen im positiven Sinn, die Menschen durch Sprache eröffnet werden, werden im Vermittlungsprogramm beleuchtet: Durch Sprache kann einerseits Macht über gesellschaftliche »Randgruppen« ausgeübt werden, können einzelne Menschen und ganze Gruppen »entmündigt« werden. Andererseits können diese sich durch Sprache auch selbst ermächtigen, für sich selbst sprechen, sozusagen der eigene »Vormund« werden. In beiden Begriffen steckt das Wort »Mund« sozusagen als Synonym für Sprache und die Möglichkeit, sprechen zu können. Man wird »mundtot« gemacht, wird »sprachlos« angesichts von Dingen, die einen erschüttern, ist aber andererseits »nicht auf den Mund gefallen«, wenn man sich traut, etwas zu sagen, wenn man die eigene Stimme erhebt. Man ist »mündig«, wenn man für sich selbst sprechen kann.

Gerade in Schloss Hartheim, wo heute im nächsten Umfeld mit dem Institut Hartheim wieder eine Einrichtung für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Behinderung betrieben wird, stellt sich die Frage, wie wir mit diesen Menschen umgehen, wie wir über sie und mit ihnen sprechen. In den 1980er-Jahren berichteten Bewohnerinnen und Bewohner des Instituts im Fernsehen über Gewalterfahrungen in der Einrichtung  – ein für diese Zeit mutiger Schritt der Selbstermächtigung.

Wie kann Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, für sich selbst zu sprechen, wie schaffen wir (sprach-)barrierefreie Zugänge zur Welt, in der wir leben? Wie viel Sprach-Macht haben Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft? Wie wollen und können sie selbst zu Wort kommen? Diese und andere Fragen werden im neuen Vermittlungsprogramm aufgeworfen.

Zum Ablauf des Vermittlungsprogramms

Das Vermittlungsangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren; diese sind in Gruppen mit maximal 15 Personen unterwegs. Der zeitliche Rahmen für das Programm umfasst derzeit drei Stunden.

 

Einstieg in das Thema

Zu Beginn des Programms wird in einem Seminarraum mit den Schülerinnen und Schüler über ihre Erwartungen an den Besuch im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim gesprochen. Nach einer kurzen Einführung in das Thema des Vermittlungsprogramms erhalten die Schülerinnen und Schüler, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden, Ausschnitte eines Plakats, das als Ausstellungsobjekt auch in der Ausstellung »Wert des Lebens« zu finden ist: auf den Plakaten sind zwei unterschiedliche Familien dargestellt. Jede Gruppe versucht eine Beschreibung der dargestellten Familie und filtert in einem nächsten Schritt, welche ihrer Zuschreibungen wertend oder wertneutral sind. Schnell wird dabei deutlich, dass durch Sprache unmittelbar Bewertungen und Klassifizierungen passieren.

Anschließend beginnt die Begleitung (Rundgang) durch die Ausstellungsräume des Lern- und Gedenkorts (Ausstellung »Wert des Lebens« und Gedenkstätte). Im Idealfall startet die Begleitung bei dem Plakat, dem die zuvor analysierten Bildausschnitte entnommen wurden. Die Bildausschnitte werden nun durch die Bildunterschriften »hochwertig« und »minderwertig« und die Einordnung als Teil einer Propagandagrafik kontextualisiert. Dadurch – und verstärkt durch die verwendeten Kategorisierungen – ändert sich die Wahrnehmung und Einordnung der Bilder. Sie steht zumeist auch in Kontrast zu den bei der Einführung selbstständig erarbeiteten Zuschreibungen in der Kleingruppe. Darüber zu sprechen, wie beschreibende Worte unsere Wahrnehmung dieser und anderer Bilder verändern, ist ein immer wiederkehrendes Thema während der Begleitung.

Beim weiteren Rundgang werden besonders jene Ausstellungsobjekte bzw. Dokumente beleuchtet, mit denen unterschiedliche Aspekte von Sprache (wie z.B. verharmlosen, lügen, diffamieren, verschleiern) behandelt werden können. Beispielsweise werden die sprachlichen Formulierungen von zwei zentralen Dokumenten in Bezug auf das NS-Euthanasie-Programm, nämlich des »Gnadentoderlasses« von Adolf Hitler und der »Hartheimer Statistik«, analysiert.

Im »Gnadentoderlass«, datiert auf den 1. September 1939, der den formalen Beginn der Tötungen im Zuge der NS-Euthanasie darstellt, schreibt Adolf Hitler, dass Ärzte dazu ermächtigt werden können, dass durch sie »nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.« Die euphemistische Sprache dieses geheimen Erlasses lässt nicht vermuten, dass dahinter ein ausgefeilter Plan zur systematischen, industriell organisierten Tötung von kranken und behinderten Menschen – gegen deren Willen – stand, dem in der »Aktion T4« mehr als 70 000 Menschen zum Opfer fielen. Die Verwendung des Begriffs »Gnadentod« in diesem Zusammenhang suggeriert zudem, dass die Tötungen ein positiver Akt sind, die zum Wohl der Angehörigen, aber auch zum Wohl der betroffenen Person herbeigeführt werden. Die sprachliche Analyse dieses Dokuments kann daher aufzeigen, wie Täuschungen und Verharmlosungen stattgefunden haben.

Die »Hartheimer Statistik« ist ein Dokument, das von dem US-amerikanischen Major Charles Dameron (dem Leiter eines Untersuchungsteams, das nach Kriegsende in Hartheim tätig war) gefunden wurde. Darin wird berechnet, wie viel Geld man sich durch die »Desinfektion« von rund 70 000 Menschen im Rahmen der NS-Euthanasie erspart habe. Zur Berechnung werden die fiktiven Kosten für die in einem Zeitraum von zehn Jahren benötigten Lebensmittel und der Betreuungsaufwand für behinderte sowie psychisch kranke Menschen herangezogen. Hier kann durch die Reflexion des Begriffs »Desinfektion« die Haltung gegenüber diesen Menschen und die Täuschung sowie Verharmlosung der Verbrechen gezeigt werden. Im heutigen Sprachgebrauch ist es ein Begriff für das Beseitigen von krank machenden Keimen, im damaligen Sprachgebrauch erhielt die Begrifflichkeit aus der Seuchenbekämpfung als ein Synonym und Tarnbegriff für die Tötung von Menschen, die man als schädlich für den »Volkskörper« angesehen hat, eine zusätzliche Bedeutung. Es wurde als »Lösung« für ein gesellschaftliches Problem dargestellt.

 

Arbeit in Kleingruppen

Im Anschluss an die Begleitung setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Seminarraum in Kleingruppen mit verschiedenen Arbeitsaufträgen auseinander. 26 Arbeitsaufträge bieten vielfältige Möglichkeiten, sich mit den Auswirkungen von Sprache auf unser Denken und Handeln zu beschäftigen und zu reflektieren, inwiefern Sprache unsere Wirklichkeit formt. Die Begleiterinnen und Begleiter treffen dabei – passend zu eigenen Vorlieben und Zielpublikum – eine Vorauswahl.

 

Historische Aspekte…

Einige der Aufträge behandeln historische Aspekte, zum Beispiel die diffamierende Sprache vor und in der NS-Zeit oder im Zuge der Propaganda für eugenische Maßnahmen, die dieses Denken in der Bevölkerung salonfähig machen sollte. Das Programm beleuchtet aber auch die Frage, wie Täter ihre Verbrechen zu verschleiern versuchten (z.B. in den »Beileidsschreiben« an die Angehörigen von Ermordeten) und wie sie in und nach der NS-Zeit über die Verbrechen sprachen.

Die Schülerinnen und Schüler können sich auch damit auseinandersetzen, wie Angehörige von »Euthanasieopfern« mutig ihren Zweifel ausdrückten oder welche Auswirkungen es hatte, wenn man die Wahrheit sagte, statt zu verharmlosen und zu vertuschen (z.B. Widerstandspredigt von August Graf von Galen). Wie man sich der Verbrechen erinnert hat und erinnert, kann man anhand -verschiedener Gedenktafeln für die Opfer in Hartheim im Hof des Schlosses erforschen.

… und aktuelle Bezüge

Weitere Arbeitsaufträge sollen für aktuelle Formen von Ausgrenzung und Entwertung von Menschen sensibilisieren. Das Schüren von Vorurteilen durch Sprachbilder kann etwa anhand eines aktuellen, satirischen Textes sichtbar gemacht werden. Andere Aufträge sensibilisieren dafür, wie sich Menschen mit Behinderung durch Sprache selbst ermächtigen, wie sie zum eigenen »Vormund« werden können, wie man mit Menschen mit Behinderung umgeht, wie man über sie spricht und schreibt. Sie werfen die Frage auf, ob es in Ordnung ist, Witze über Menschen mit Behinderung zu machen oder wie man Menschen, die »sprach-los« sind, mit Technologien Kommunikation ermöglichen kann. Es geht auch um diskriminierende Sprache im Internet, die gerade für Jugendliche eine ständige Erfahrung ist und um die Frage, wie man mit diesem Problem umgehen kann, ob es sinnvoll ist, Regeln für diese moderne Kommunikationsform aufzustellen oder wie solche Regeln aussehen könnten.

 

Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Arbeitsgruppen, Abschluss

Nach der Arbeit in Kleingruppen präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse – zentral dabei ist, dass diese auch für die Mitglieder der übrigen Arbeitsgruppen nachvollziehbar sind und im Plenum diskutiert werden können. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei angehalten, Bezugspunkte zu ihrer persönlichen Lebenswelt herzustellen. In einer Abschlussrunde soll die Möglichkeit geboten werden, sich nochmals mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Einsatzes von Sprache auseinanderzusetzen.

Zitate zum Thema Sprache – wie die von Peter Bieri oder Viktor Klemperer – können im Raum verteilt ausgelegt und die Lernenden gebeten werden, sich zu einem Zitat zu stellen, das sie (positiv oder negativ) zur Stellungnahme reizt und kurz ihre Wahl zu begründen. Eine Kurzform kann sein, vorher ausgewählte Zitate vorzulesen, kopiert auszulegen und den Schülerinnen und Schüler als »Anker« für das Erlebte mitzugeben.

Sprache kann, fasst diese Übung zusammen,

Diskriminierung vorantreiben,

der Selbstermächtigung,

Entmündigung,

Lüge oder Verharmlosung dienen,

Macht verherrlichen und ausüben,

Erinnerung ermöglichen, Zweifel ausdrücken,

die Wahrheit sagen und Lügen aufdecken.

 

Bisherige Erfahrungen mit dem Programm

Wie bei sämtlichen pädagogischen Vermittlungsprogrammen hängt die Intensität und Qualität der Auseinandersetzung im Zuge des Vermittlungsprogramms »Macht der Sprache« wesentlich mit der Frage der Vorbereitung des Besuchs durch die Lehrpersonen zusammen. Insgesamt fiel das Feedback zu dem Vermittlungsprogramm bisher weitgehend sehr positiv aus.

Bei der Bearbeitung der Arbeitsaufträge nehmen die Begleiterinnen und Begleiter mitunter eine unterstützende Rolle ein; sie hilft den Schülerinnen und Schülern, sich die sprachlichen Muster der Verharmlosung, Vertuschung, Verschleierung und Lüge, die man bei ausgewählten Aussagen der Täter vorfinden kann, zu erschließen. Auch die sprachlichen Mittel der Satire, die in einem Auftrag erkannt werden sollen, werden nicht immer selbstständig als solche wahrgenommen – auch in solchen Fällen können Arbeitsaufträge gemeinsam mit der Begleiterin oder dem Begleiter erarbeitet werden.

Prinzipiell können die Schülerinnen und Schüler die Denkanstöße jedoch sehr gut nützen und auch ohne Hilfestellung ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Abschließend ist festzuhalten, dass die Neukonzeptionierung des Vermittlungsprogramms »Die Macht der Sprache« für den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim eine wertvolle Bereicherung der pädagogischen Angebote darstellt. Mit Bezugnahme auf den historischen Ort werden durch die intensive Beschäftigung mit den unterschiedlichen Facetten von Sprache in Geschichte und Gegenwart die Besuchenden angehalten, auch den eigenen Wortgebrauch kritisch zu reflektieren. Dies ist uns angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen von besonderer Wichtigkeit.

 

Mag. Monika Gebetsroither-Hartl, studierte Germanistik, Theologie, Philosophie-Psychologie-Pädagogik. Sie ist Lehrerin für Höhere Schulen und seit 2014 Begleiterin am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.

 

Mag. Markus Rachbauer, ist nach seinem Studium der Politikwissenschaft seit 2006 freier Begleiter im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim und seit 2015 im dortigen pädagogischen Team beschäftigt. Er arbeitete von 2009 bis 2017 auch als Guide in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Forschungsschwerpunkt: Psychiatrie- und Medizingeschichte.

 

Mag. Irene Zauner-Leitner, studierte Geschichte und Theaterwissenschaft in Wien und Nijmegen (NL). Sie war 2003 im Herinneringscentrum Kamp Westerbork (NL) tätig. Seit 2005 arbeitet sie im Team des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim mit dem Schwerpunkt Pädagogik.