Marta Ansilewska-Lehnstaedt und Stephan Lehnstaedt

Das Holocaustmuseum Sereď– slowakische Wege zur »Vergangenheitsbewältigung«

Gedenkstättenrundbrief 195 S. 23-29

Die Ermordung der slowakischen Juden

Die Slowakei ist ein junger Staat. Sie entstand 1993 aus der Tschechoslowakei, die sich in zwei Nachfolgestaaten spaltete. Eine eigene Nationalbewegung und Unabhängigkeitsbestrebungen hatte es allerdings schon weit vor dem Ersten Weltkrieg gegeben, als das heutige Staatsgebiet sich noch unter der Herrschaft Österreich-Ungarns befand. Bereits 1913 gründete der Priester Andrej Hlinka die nach ihm Hlinka-Garde genannte Slowakische Volkspartei, die einen konservativen, katholischen Nationalismus mit antisozialistischen und antisemitischen Strömungen verband. 1918, nach der Niederlage der Mittelmächte, gelang es allerdings nicht, einen eigenen Staat ins Leben zu rufen, stattdessen bestanden die alliierten Sieger auf der Gründung der Tschechoslowakei: Tomáš Masaryk, der erste Präsident dieses Landes, hatte in London und Paris erfolgreich mit der vorgeblichen kulturellen und sprachlichen Nähe von Tschechen und Slowaken argumentiert.

Für den 1938 verstorbenen Hlinka und seinen Nachfolger, den Priester Jozef Tiso, war diese Vereinigung unannehmbar. Immer mehr entwickelte sich die erfolgreichste Partei des slowakischen Landesteils in Richtung einer Führerbewegung, die mit dem Münchener Abkommen auch ganz offiziell den Schulterschluss mit Deutschland suchte und am 6. Oktober 1938 zunächst die Autonomie und am 14. März 1939, angesichts von Hitlers »Zerschlagung der Rest-Tschechei«, die Unabhängigkeit proklamierte.[1] Kernelement der Politik wurde, wie in Deutschland, die Verfolgung und Entrechtung der rund 80 000 Juden des Landes.

Bereits im November 1938 kam es zu pogromartigen Ausschreitungen und Ausweisungen von Juden, die nicht als slowakische Staatsbürger galten. Als klerikale Partei definierte die Hlinka-Garde »Juden« allerdings zunächst religiös, nicht rassisch – die Taufe bot daher noch die Möglichkeit, dem Antisemitismus zu entkommen. Wer das nicht wollte, musste in rascher Folge Enteignungen, Berufsverbote und soziale Stigmatisierung gewärtigen, und ab Sommer 1940 gab es für jüdische Männer außerdem einen Pflichtarbeitsdienst.[2]

1940 trafen in Bratislava die ersten von zusammen rund 60 deutschen »Beratern« ein, unter ihnen auch Dieter Wisliceny, den das Berliner Reichssicherheitshauptamt für antijüdische Maßnahmen delegiert hatte. Und obwohl Tisos Regierung immer auf eine Wahrung ihrer Unabhängigkeit bedacht war und eben kein Kollaborationsregime, sondern einen Vasallenstaat bildete, trafen sich ihre Interessen mit denen der Deutschen bei der Verfolgung der Juden.[3] So kam es 1941 zu einer rassischen Definition von »Juden«, zu einer Kennzeichnungs- und zu einer allgemeinen Arbeitspflicht, für die Arbeitslager in Sereď und Nováky errichtet wurden. Im März 1942 übergab die Slowakei die ersten nicht arbeitenden Jüdinnen an die Deutschen, die sie nach Auschwitz deportierten und dafür vom Bündnispartner pro Person 500 Reichsmark erhielten. Bis Oktober 1942 gelangten so über 57 000 slowakische Juden und Jüdinnen in deutsche Hände und neben Auschwitz auch in die Vernichtungslager der »Aktion Reinhardt«, insbesondere nach Sobibor. In der Heimat blieben etwa 2 500, die für das Regime in verschiedenen Lagern Zwangsarbeit leisteten, sowie weitere rund 20 000, die auf andere Weise von ökonomischer Bedeutung waren und daher vorerst nicht deportiert wurden.[4]

Angesichts der sich abzeichnenden militärischen Niederlage des Dritten Reiches begann auch in der Slowakei ein Absetzungsprozess vom übermächtigen Verbündeten. Am 29. August 1944 erhoben sich etwa 60 000 Soldaten und 18 000 Partisanen gegen das Tiso-Regime, was als Slowakischer Nationalaufstand in die Geschichte eingehen sollte.[5] Noch allerdings waren die Deutschen in der Lage, den Widerstand zu unterdrücken; und weil Tisos Herrschaft nun mehr denn je auf Hilfe angewiesen war, konnte der Mitte September in Bratislava eintreffende Alois Brunner die ins Stocken geratene »Endlösung der Judenfrage« wieder aufnehmen und weitere Züge nach Auschwitz fahren lassen – bis zur Befreiung im März 1945 betraf das weitere 12 000 Menschen, die die Deutschen aus dem in ein KZ umgewandelten Lager Sereď deportierten.[6] Insgesamt wurden so während des Krieges mehr als 70 000 Jüdinnen und Juden aus der Slowakei ermordet.[7]

 

»Vergangenheitsbewältigung« in der Slowakei

Mit der Erinnerung an dieses Verbrechen tut man sich in der Slowakei bis heute schwer. Das galt bereits für die kommunistische Tschechoslowakei, die einerseits den tschechischen Opferstatus seit dem Münchener Abkommen und andererseits die versuchte Selbstbefreiung des Slowakischen Nationalaufstands betonte. Es galt aber auch für das slowakische Exil, das großen Einfluss auf die nationalen Geschichtsbilder hatte. Bestimmend waren dort emigrierte Anhänger der Hlinka-Garde, die Tiso als Helden betrachteten und seinem Ministerpräsidenten Vojtech Tuka die Alleinschuld für die Judendeportationen zuschoben – von deren Ziel Tiso nichts gewusst und die er sofort gestoppt habe, als er über die Vernichtung erfuhr. In dieser Lesart führte der Aufstand von 1944 zu einem Verlust von Kontrolle, was erst die vollständige »Endlösung« in der Slowakei erlaubte.[8]

Nach der Trennung in Tschechien und Slowakei 1993 entwickelte sich zu letzterer, in Gesellschaft und Kirche weithin konsensualer Deutung nur sehr langsam ein Gegennarrativ.[9] Ursächlich dafür war letztlich das Streben, Mitglied der Europäischen Union zu werden, was eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit erforderte.[10] Das Museum des Slowakischen Nationalaufstands in Banská Bystrica zeigte deshalb erstmals 1998 einige Bilder zum Holocaust in seiner Dauerausstellung; 2004 kam es zu einer Überarbeitung, die aber in bescheidenem Rahmen blieb. Ganz ähnlich ist es im seit 1993 existierenden und zum Nationalmuseum gehörenden Museum für Jüdische Kultur in Bratislava, das dem Judenmord seit 1996 zwei Räume widmet.[11] Im selben Jahr entstand in der Hauptstadt auch das nationale Holocaust-Monument auf dem Fischplatz (Rybné námestie), am Ort der 1969 abgerissenen Neologen-Synagoge.

 

Das Holcaust-Museum Sereď

Eine eigenständige Gedenkstätte für den Judenmord oder überhaupt die Verbrechen des Tiso-Regimes gibt es erst seit 2016 in der Kleinstadt Sereď, etwa 50 Kilometer östlich von Bratislava. Das Múzeum holokaustu v Seredi (Holocaust-Museum Sereď) befindet sich auf dem Gelände des gleichnamigen historischen Arbeitslagers und späteren Konzentrationslagers, das insgesamt 16.000 Jüdinnen und Juden durchliefen – fast alle wurden nach Auschwitz deportiert.[12] Als Abteilung des Museums für jüdische Kultur war dessen Direktor Pavol Mešťan, zugleich Nestor der slowakischen Antisemitismusforschung, der verantwortliche Kurator.

Die Gedenkstätte belegt aktuell fünf ehemalige Steinbaracken des vormaligen Lagers, die bis weit ins 21. Jahrhundert durch das slowakische Militär genutzt worden waren. Nach wie vor sind Teile des weitestgehend erhaltenen Komplexes in dessen Besitz, andere sollen in den nächsten Jahren an das Museum übergeben werden. Dabei handelt es sich dann nicht mehr um Unterkunftsräume, sondern z.B. das frühere Hospital, das zu einer Jugendbegegnungsstätte werden soll; für eine Werkstatt ist die Nutzung als Depot vorgesehen, ins ehemalige Verwaltungsgebäude sollen moderne Büros kommen, lediglich für pädagogische Angebote fehlt in der Planung bisher Platz – aber ganz grundsätzlich auch Geld für die notwendige Instandsetzung. Direkt an das Gelände schließt ein großer Güterbahnhof an, von dem damals die Deportationszüge fuhren.

Die fünf Museumsbaracken sind vor der Eröffnung generalsaniert worden. Dabei ging es weniger um die Wiederherstellung eines historisierenden früheren Zustands, als vielmehr um Bedürfnisse eines modernen Museums. Zugeständnisse an die Authentizitätserwartungen der Besucher sind lediglich Holzdielen sowie die Sichtbarmachung des hölzernen Trag- und Deckenwerks. Dementsprechend versuchen auch die Außenanlagen nicht, den Schein vergangener Zeiten zu erwecken: Zu sehen gibt es dort ­lediglich einen neu gestrichenen Eisenbahnwaggon, der zweimal für Deportationen nach Auschwitz eingesetzt wurde.[13] Von den fünf Gebäuden werden vier momentan genutzt, davon eines für Sonderausstellungen und Büros. Im fünften, das andere Arbeitslager für Juden in der Slowakei thematisieren soll, wird noch an der Gestaltung gearbeitet; die Eröffnung soll gemeinsam mit der Präsentation eines Katalogs 2020 stattfinden.[14]

Gleich der erste Teil der Ausstellung beeindruckt: Er ist dem slowakischen Antisemitismus gewidmet und nimmt auch die Jahre vor dem Holocaust in den Blick. In den ansonsten durchgängig slowakisch und englisch gehaltenen Texten werden ausländische Besucherinnen und Besucher zwar eine Einführung in den historischen Kontext der Slowakei und der Hlinka-Garde vermissen, bekommen dafür aber höchst anschaulich die extremen Ausprägungen dieses zugleich katholisch und rassisch geprägten Ausgrenzungsdiskurses vorgeführt. Neben sprechenden Exponaten – für viele der gezeigten Karikaturen bedarf es keiner Fremdsprachenkenntnisse – überzeugt auch die Inszenierung, die Schmierereien und Zeichnungen an Wänden bietet. Selbst ohne Vorwissen wird hier deutlich, wie stark die Judenfeindschaft in der damaligen Gesellschaft verankert war. Ohne bereits explizit antisemitische Maßnahmen, Gewalt und Deportation zu thematisieren, verdeutlicht die Gedenkstätte die Folgen dieses mörderischen Gedankenguts, weil im hinteren Teil der Baracke die Namen der slowakischen Holocaust-Opfer genannt werden. Gleich einem aufgeschlagenen Gedenkbuch sind sie hier vor schwarzem Hintergrund in Glasplatten eingeritzt. Diese gegen die Anonymität der Toten gerichtete Darstellung gewinnt ihre Aussagekraft schon alleine aus der Anzahl der Namen.

Die zweite Baracke kann demgegenüber weit weniger überzeugen. Sie zeigt das Lager Sereď und präsentiert neben mehreren Alois Brunner gehörenden Objekten zunächst die Baugeschichte des slowakischen Arbeitslagers, das tatsächlich von jüdischen Architekten geplant wurde. Was nach dieser allgemeinen Einführung mit sehr knappem Text und vielen nicht erläuterten historischen Fotos folgt, verbietet sich eigentlich: Es sind Nachbauten verschiedener Werkstätten sowie eines Klassenzimmers, die damals freilich nicht in den Wohnbaracken, sondern in gesonderten Bauten bestanden. Unklar ist nicht nur, welche der präsentierten Stücke denn zeitgenössisch und welche neu sind – augenscheinlich vor allem letzteres –, sondern vor allem, was hier gezeigt wird. Es gibt keinen einzigen Text: wohlorganisierte Arbeitsstätten in Verbindung mit großformatigen Propagandafotos vermitteln eher einen Eindruck historischer Arbeitstechniken als den der Bedingungen in einem Zwangsarbeitslager. Das alles wirkt mehr wie eine ethnologische Ausstellung, wie ein Skansen, aber kaum wie eine Holocaust-Gedenkstätte. Ein karger Schlafsaal mit nichts als Strohsäcken soll anscheinend illustrieren, dass keinesfalls alles nur rosig war, trotzdem ist die Inszenierung mit ihrem Authentizitätsversprechen in dieser Weise mindestens irritierend.

Im nächsten Teil der Dauerausstellung in der dritten Baracke kehren die Ausstellungsmacher zu klassischen Darstellungsformen zurück – Tafeln und Text. Es geht um den Holocaust als solchen, mit knappen Worten werden verschiedene deutsche Lager vorgestellt, in denen sich slowakische Jüdinnen und Juden während des Krieges aufhalten mussten. Ausführlicher wird auf die Geschichte von jüdischem Widerstand sowie von Judenretterinnen und -rettern eingegangen, wobei die von Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern ausgezeichneten Personen sowie die von ihnen Geretteten im Vordergrund stehen. Eine Videostation mit angenehm zurückhaltenden, etwa zehnminütigen Interviews mit heute in der Slowakei wohnenden Überlebenden rundet die Präsentation ab.

 

Slowakische Wege zum Holocaust

Die Slowakei tat und tut sich schwer mit der eigenen antisemitischen Vergangenheit und der Ermordung der slowakischen Juden. Wo Tschechien nach 1992 die Viktimisierung verstärkte, dominierte in der Slowakei einerseits die Heroisierung des Nationalaufstands von 1944, andererseits die Verklärung Jozef Tisos und seiner Hlinka-Garde. Eine Konfrontation dieser nationalistischen Narrative mit dem Geschehen des Holocaust fand nicht statt, der Judenmord ist nach wie vor marginalisiert.[15] Die Gedenkstätte in Sereď tritt an, hierzu einen Kontrapunkt zu setzen. Und mindestens mit dem ersten Teil der Dauerausstellung, der den slowakischen Antisemitismus thematisiert, gelingt das eindrucksvoll.

Demgegenüber fallen die anderen Baracken auf dem historischen Gelände ab. Dabei mangelt es nicht an einem internationalen Standard der Inszenierung, ganz im Gegenteil – Vorbilder wie etwa das US Holocaust Memorial Museum lassen sich identifizieren, ohne dass es lediglich epigonal wirken würde. Das Museum kommt außerdem mit wenig Technik aus und setzt in dieser Hinsicht von seinen Besuchern keine Medienaffinität voraus. Aber für ganzheitliche Bildung und entsprechende Rezeptionsmöglichkeiten fehlen kontextualisierende Informationen und Erklärungen; und selbst wenn sich die Dauerausstellung nicht primär an internationale Gäste wendet, wären beispielsweise Karten oder einführende Texte sinnvoll. Besonders hervorstechend ist dieser Mangel in dem Gebäude, das dem Arbeitslager Sereď gewidmet ist. Eine kritische Einordnung der gezeigten Musterwerkstätten oder auch methodische Überlegungen zur Verwendung von Propagandafotos werden dort schmerzlich vermisst.

Am Ende fehlt zudem ein Narrativ. Grundsätzlich ist es durchaus sinnvoll, wenn sich die momentan drei Baracken der Dauerausstellung auch einzeln besuchen lassen, was gerade in der Pädagogik eine größere Eindringtiefe ermöglicht. Doch in der aktuellen Gestaltung erschließen sich dem unkundigen Besucher die Zusammenhänge nicht. So bleiben etwa Alois Brunners Gehstock, Koffer und Waschtisch bloße Kuriosa – was die SS-Einsatzgruppe H in der Slowakei tat, wird nicht erwähnt. Unklar bleibt ferner, welche Aufgaben im Holocaust überhaupt Slowaken übernahmen und wie die Bevölkerung auf die Deportationen reagierte. Der Kausalnexus von slowakischem Antisemitismus, Arbeitslager und Judenmord, der sich durchaus chronologisch erzählen ließe, ist nirgends verbalisiert – wie überhaupt Täter und Zuschauer weitestgehend abwesend sind –, sondern lediglich durch die räumliche Zusammengehörigkeit in der Gedenkstätte präsent.

Die unterbliebene Konfrontation – dass Täterschaft und Verantwortung nicht ausgesprochen werden – hat wohl nicht zuletzt mit der gesellschaftlichen Erwartungshaltung zu tun; bzw. dem, was die Ausstellungsmacher ihren Landsleuten zumuten wollten. Angesichts des oben geschilderten Umgangs mit der Vergangenheit war das vermutlich ein notwendiger Kompromiss, um überhaupt den ersten Schritt einer Holocaust-Gedenkstätte gehen zu können. Den globalen Trend der Selbsthistorisierung, der den Umgang mit historischen Orten thematisiert und in Sereď unter anderem die Nachnutzung des Lagers durch das Militär behandeln müsste, kann man vor diesem Hintergrund kaum einfordern, selbst wenn er dort einige Aussagekraft hätte. Freilich ist »Vergangenheitsbewältigung« ein nicht selten qualvoller und deshalb oft langsamer Prozess – für seine Gestalter wie für eine Gesellschaft. Insofern bleibt abzuwarten, welche Entwicklungen und Dynamiken von dieser ersten, durchaus sehenswerten Holocaust-Gedenkstätte der Slowakei ausgehen werden.

 

Dr. des. Marta Ansilewska-Lehnstaedt ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.

Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt ist Historiker und Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien am Touro College Berlin.



[1]    Valerián Bystrický/Michal Schvarc, »München« und die Entstehung des Slowakischen Staates, in: Jürgen Zarusky/Martin Zückert (Hrsg.), Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive, ­München 2013, S. 383–410.

 

[2]    Mariana Hausleitner u.a., Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945, Bd. 13: Slowakei, Rumänien und Bulgarien, Berlin 2018, S. 20–22 und 24f.

 

[3]    Tatjana Tönsmeyer, Das Dritte Reich und die Slowakei 1939–1945. Politischer Alltag zwischen Kooperation und Eigensinn, Paderborn 2003.

 

[4]    Hausleitner u.a., Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945, Bd. 13, S. 31–34.

 

[5]    Vgl. zuletzt Adam Hudek, Der Slowakische Nationalaufstand – Geschichte und Wahrnehmung, in: Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Hrsg.), »Es lebe unsere gerechte Sache!« Der Slowakische Nationalaufstand, 29. August bis 27. Oktober 1944, Berlin 2016, S. 120–169.

 

[6]    Lenka Šindelářová, Finale der Vernichtung. Die Einsatzgruppe H in der Slowakei 1944/1945, Darmstadt 2013, S. 95–100.

 

[7]    Hausleitner u.a., Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945, Bd. 13, S. 42–45.

 

[8]    Umfassend hierzu Tomas Sniegon, Vanished history. The Holocaust in Czech and Slovak historical culture, New York 2017, beS. S. 75–93.

 

[9]    Das belegt etwa die annotierte Bibliographie von Pavol Mešťan, Anti-Semitism in Slovak publications (2010–2012), Bratislava 2015; vgl. für die Nachwendezeit auch ders., Anti-Semitism in Slovak politics, 1989–1999, Bratislava 2000.

 

[10]   James Mace Ward, Priest, Politician, Collaborator. Jozef Tiso and the Making of Fascist Slovakia, Ithaca 2013, S. 278–280.

 

[11]   Katalin Deme, Jüdische Museen in Ostmitteleuropa. Kontinuitäten – Brüche – Neuanfänge: Prag, Budapest, Bratislava (1993–2012), Göttingen 2016, S. 230–244.

 

[12]   Die Eröffnungsfeierlichkeiten 2016 dokumentiert Pavol Mešťan (Hrsg.), Sereď. Stála expozícia múzea holokaustu/Sereď. The permanent exhibition of the Holocaust exhibition, Bratislava 2016.

 

[13]   Voher-Nachher-Fotos der Renovierung in ebd., S. 85–90.

 

[14]   www.snm.sk/?about-the-museum-19 [4. 7. 2019].

 

[15]   Sniegon, Vanished history, S. 202.