Wolf Ritscher

Rezension zu Jochen Fuchs: Auschwitz als eine moralische Anstalt betrachtet oder Was kann eine gute Gedenkstätte eigentlich bewirken?

Gedenkstättenrundbrief 195 S. 54-58

Jochen Fuchs, Professor an der Hochschule Magdeburg-Stendal hat eine Untersuchung über mögliche Einstellungsveränderungen bzw. -nichtveränderungen von Studierenden der Hochschule vorgelegt, die im Zeitraum 2003 bis 2016 an den von ihm jährlich organisierten Studienfahrten zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau teilgenommen haben. Er knüpft dabei an eine vorausgehende Studie von 2003 an, in der er mit derselben Intention Studierende über den Zeitraum 1994 bis 2002 u.a. auch diese Fragen vorgelegt hatte. In der neuen Studie vergleicht er auch die Einstellung von Studierenden des ersten Semesters in den Jahren 2014 bis 2016 mit denen von Studierenden höherer Semester, die in denselben Jahren an einer Studienfahrt in die Gedenkstätten Majdanek und Auschwitz-Birkenau teilgenommen hatten.

Die Ergebnisse der Studie von 2003 fasst Fuchs in der Einführung des ­vorliegenden Buches zusammen: »Die zwischen 1994 und 2002 durchgeführten Gedenkstättenfahrten hatten bei den TeilnehmerInnen keine messbaren ›Damaskus-Erlebnisse‹ produziert. Die Einstellungen derselben wiesen unmittelbar nach den Exkursionen keine signifikanten Veränderungen im Vergleich zu denen, die sie vor Beginn der Gedenkstättenfahrt eingenommen hatten, auf. Beim Vergleich zwischen der Gruppe ExkursionsteilnehmerInnen und der Gruppe der StudienanfängerInnen ließen sich zwar Unterschiede feststellen, die aber prinzipiell – um im Bild zu bleiben – kaum ähnlich groß wie jene zwischen Heiden und (bekehrten) Christen waren, sondern höchstens mit denen zwischen verschiedenen christlichen Denominationen verglichen werden konnten.« (S. 18 f.)

Dennoch, so führt Fuchs weiter aus, bewerteten die Teilnehmenden die Erfahrungen in Auschwitz-Birkenau als sehr wichtig und einflussreich für sie selbst als Person, wobei ein Viertel der Befragten sogar von einem starken Einfluss sprach. Die dort gemachten Erfahrungen bestärkten, so Fuchs, im Großen und Ganzen schon vorhandene Einstellungen, wie z.B. die Empathie mit den Opfern, die Ablehnung der Täter, die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit dem NS-Terror usw., aber sie machten aus Kritikern der Erinnerungskultur keine Befürworter und aus Befürwortern keine Kritiker.

Das für mich signifikanteste Ergebnis der damaligen Studie war nicht das fehlende »Damaskus-Erlebnis« – wie Fuchs das nennt, sondern dass die Teilnehmerinnen aller Studienfahrten (1996–2002) von allen Programmpunkten in Auschwitz das Gespräch mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen am positivsten bewertet hatten – es war die Erfahrung mit der nachhaltigsten Wirkung. Die zweite besonders positive Bewertung wurde der Möglichkeit zugesprochen, im Archiv der Gedenkstätte eigenständig zu recherchieren. Zu diesen beiden Punkten finde ich allerdings in der neuen Studie keine Fragen an die an der Studienfahrt teilnehmenden Studierenden. Diese beiden Ergebnisse fand ich damals nicht verwunderlich: Bei unseren Gedenkstättenseminaren in Auschwitz-Birkenau (im Rahmen des Projektes »Erziehung nach Auschwitz« der Hochschule Esslingen) erhielten diese beiden Programmpunkte ebenfalls sehr positive Bewertungen. Diese Bewertung hat bei Fuchs dazu geführt, dass in den Studienfahrten ab 2003 die Archivarbeit einen noch wichtigeren Platz im Programm erhalten hat.

Nun zu den Untersuchungen für den Zeitraum 2003 bis 2016. Sie beschäftigen sich mit mehreren Aspekten. Da geht es zunächst um die Motivation der Studierenden: warum will ich an der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz-Birkenau teilnehmen? Dann wird erfragt, wie man selbst den Besuch erlebt hat. Überwiegend gibt es ein moralisches und politisches Interesse am Besuch und die dort erhaltenen Informationen werden positiv bewertet – bei allen emotionalen Beschwernissen, die ein solcher Ort mit sich bringt. Des Weiteren geht es um die Frage der Relevanz des Aufenthaltes in der Gedenkstätte, die Einstellungen der Studierenden, die an den Studienfahrten teilgenommen haben und die eventuell durch die Erfahrungen in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau stattfindenden Einstellungsveränderungen. Damit führt der Autor die zentralen Forschungsfragen der ersten Studie in der zweiten weiter. Das ist auch so gewollt, denn Fuchs interessiert sich besonders für die Frage, ob sich im Kontext allgemeinpolitischer Entwicklungen und Veränderungen (z.B. eine zunehmende Akzeptanz des kapitalistischen Systems und ein Abflachen marxistischer Kritiken an diesem auch in den neuen Bundesländern) auch die Einstellungen der Studierenden zum Thema Auschwitz und dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau geändert haben.

Hinsichtlich Motivation und informellem Ertrag liegen die Ergebnisse der Befragung im Bereich des Erwartbaren: Der Gedenkstättenbesuch ist wichtig für mich gewesen, ich wollte mich mit dem Nationalsozialismus und dem Vernichtungssystem der Nazis auseinandersetzen, ich bin dafür nicht verantwortlich – aber manche der Studierenden schämen sich für das, was ihre Großeltern und Urgroßeltern angerichtet haben.

Fuchs beschreibt die befragten Studienfahrteilnehmerinnen und -teilnehmer: »Auf der Basis der Auskünfte der Befragten zur eigenen Person kristallisierte sich der ›idealtypische Teilnehmer‹ als um die 23–24 Jahre alt, weiblich, ungläubig, von zwei deutschen Elternteilen abstammend, politisch eher links von der Mitte stehend und sich an Wahlen beteiligend, bislang noch keinen Beruf erlernt habend und als aus dem Beitrittsgebiet – vorzugsweise aus Sachsen-Anhalt – stammend heraus.« (S. 25)

Und: Alle sind Studierende des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesen, seit 2015 des Fachbereichs Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal. (S. 7) Damit ist klar, dass es sich nicht, wie der Autor selbst formuliert, um eine repräsentative Studie nach den Gütekriterien statistischer Empirie handelt, sondern um eine qualitative Studie, die sich auf einen ganz eingeschränkten Personenkreis des akademischen Milieus und eine sehr kleine Stichprobe bezieht. (Die Zahl der an den Studienfahrten teilnehmenden Studierenden variierte in der Zeitspanne 2003 bis 2016 pro Jahr zwischen minimal 14 und maximal 24.) Insofern lassen sich aus dieser Studie kaum Rückschlüsse auf andere Gruppen von Gedenkstättenbesucherinnen und -besuchern ziehen, sondern nur Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung des Konzepts der Gedenkstättenfahrten der Hochschule Magdeburg-Stendal und hier eines ganz bestimmten Fachbereichs. Eigentlich brauchen diese Studierenden gar kein »Damaskuserlebnis« in Auschwitz-Birkenau und Majdanek, denn sie alle befürworteten schon vor der Fahrt die bestehende Gedenk- und Erinnerungskultur. Das wird sehr deutlich hinsichtlich der Antworten auf die Fragen nach der politischen Relevanz eines Gedenkstättenbesuches. »Damaskuserlebnisse« würden eher nationalistisch und rassistisch eingestellte Menschen benötigen, die von Autorinnen und Autoren der »Frankfurter Schule« unter dem Stichwort des »Autoritären Charakters« beschrieben wurden (Fromm und Andere 1936, Adorno und Andere 1950/1968).

Aber für konzeptionelle Entwicklungen sind die Ergebnisse interessant. Z.B. könnte man die Frage stellen, ob das in der Studie benannte zunehmende Interesse an nationalen Symbolen und dem zunehmenden positiven Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland bei dem Besuch von Auschwitz-Birkenau in einen internationalen und interkulturellen Kontext gestellt werden könnte. Wie ich dem Programm entnehme, übernachtet die Gruppe in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS/MDSM) in Oświęcim/Auschwitz. Wie wäre es zum Beispiel, wenn man über die internationalen Beziehungen der IJBS Kontakt zu Studierenden aus Polen, der Ukraine, dem Baltikum herstellen und mit diesen zusammen das Gelände der ehemaligen drei Teillager von Auschwitz, Stammlager Birkenau und die wenigen Überreste von Monowitz erkunden würde? Hier könnten sich dann auch nationale Sichtweisen zu internationalen Dialogen ummünzen lassen bei dem beide nationale Zugehörigkeiten Wertschätzung und Akzeptanz erfahren würden.

Hinsichtlich der persönlichen Relevanz des Besuches der Gedenkstätte ist ganz eindeutig, dass die Studierenden den Besuch von Auschwitz-Birkenau als persönlich bedeutsames und für die eigene Biografie wichtiges Ereignis klassifizieren. Auch hinsichtlich der politischen Relevanz ist immer eine Mehrheit der Meinung, dass die Beschäftigung mit dem NS-System im Rahmen des Gedenkstättenbesuchs auch eine politische Dimension hat – auch für das eigene politische Denken und Handeln.

Neben der persönlichen und der politischen Relevanz des Gedenkstättenbesuchs ist Jochen Fuchs der Frage nachgegangen, mit welchen Einstellungen Studierende nach Majdanek und Auschwitz-Birkenau fahren und ob sich diese Einstellungen verändert haben. Und er vergleicht separat, wie schon angesprochen, diese Einstellungen mit denen von ca. 148 Studierenden des ersten Semesters aus den Studienjahren 2014 bis 2016. Hier setzt nun meine Kritik an. Fuchs arbeitet mit dem Konstrukt der Einstellung respektive Haltung und differenziert dies in sieben einzelne Variablen, ohne genauer zu beschreiben und zu begründen, warum »Haltung« ein sinnvolles Konstrukt für die Forschung ist und warum aus der Tatsache, dass es sich um junge Deutsche handelt, diese sieben Variablen hilfreich sind, um deren Einstellungen vor und nach dem Gedenkstättenbesuch empirisch »einzufangen«.

Die sieben Variablen sind

»Vorlieben für nationale Symbole bzw. Symbolik«

»Nationale Gefühlsbindung«

 »Zuschreibung der Verantwortung für Judenverfolgung«

»Besondere politische Verantwortung als Konsequenz«

 »Schlusspunktdiskussion«

»Aktuelle Gefahr durch (Neo-)Faschisten«

»Solidarität mit Minderheiten«.

Diesen – man könnte sagen – sieben Hauptvariablen werden nun, aber wieder ohne jede Begründung und Kontextualisierung, weiter spezifiziert; es entsteht dann eine Vielzahl von »Untervariablen«, zu denen Fragen formuliert, von den Studierenden beantwortet und in Tabellenform ausgewertet werden. So werden für die Variable »Vorlieben für nationale Symbole bzw. Symbolik« Untervariablen gebildet, die den Stolz oder Nichtstolz auf das Nationale abbilden sollen, etwa wie beliebt ist der Reichstag, wie sympathisch findet man die Nationalhymne, kann man sich mit der Bundeswehr identifizieren, wie stark ist die deutsche Wirtschaft. Über die Relevanz einzelner Untervariablen lässt sich streiten, etwa die Fragen zur Bewertung der Bundesflagge oder dem Stolz auf die »Stärke der deutschen Wirtschaft«. Aber, dass Fragen zur nationalen Identitätskonstruktion jedes Einzelnen wichtig sind, steht außer Frage, auch deshalb, damit sich das Leitungsteam einer Gedenkstättenfahrt schon vorher überlegen kann, in welche affektiv-kognitive Situationen gerade deutsche Besucherinnen und Besucher in Auschwitz-Birkenau geraten könnten und wie sich damit pädagogisch-psychologisch umgehen lässt. Ich will noch auf einen aus meiner Sicht zweiten Kritikpunkt aufmerksam machen. Die vielen in den Fließtext eingebetteten Tabellen, die natürlich dazu dienen, die Evidenzbasierung der Aussagen zu unterstreichen, nehmen so viel Platz ein, dass dies das flüssige Lesen erschwert. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Autor die Tabellen bis auf einige signifikante Ausnahmen in den Anhang verlegt hätte und dadurch der interpretierende, begründende und hypothesenbildende Text ausführlicher und flüssiger lesbar geworden wäre.

Neben diesen beiden aus meiner Sicht formulierten Kritikpunkten gibt es viel Positives anzumerken.

Mir gefällt das große moralische Engagement von Jochen Fuchs. Er leitet aus dem nationalsozialistischen Terror- und Mordsystem ein klares moralisches Vermächtnis ab, sich allen Formen nationalistischen, rassistischen oder gar faschistischen Denkens und Handelns entgegen zu stellen – persönlich, politisch und pädagogisch. Junge Menschen will er dabei rational und emotional unterstützen, indem er sie mit den ganz konkret erfahrbaren Zeugnissen der schlimmsten Konsequenzen des NS-Systems, den Zwangsarbeits- und Vernichtungslagern Auschwitz und Majdanek in Kontakt bringt.

Ich teile auch seine klar ausgesprochene Position, dass eine Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Deutschland, seinen systematischen Morden, seinem politischen Terror, seiner Eroberungspolitik und seinen Raubzügen eine politische Konsequenz in der heutigen Zeit haben muss. Denn wer genauer hinschaut weiß, dass die Leiden der entrechteten, ermordeten, geknechteten Menschen auch in die Zeit des Nachkriegsdeutschland hineinreichen, sei es durch personelle Kontinuitäten der Täter und Täterinnen, sei es durch das den Opfern geraubte Vermögen, sei es durch die Ausplünderung der eroberten Länder, sei es durch die Werte, die durch die Zwangsarbeit für deutsche Unternehmen geschaffen wurden. Darauf hat vor allem Götz Aly hingewiesen. (Aly 2005)

Mir imponiert das äußerst differenzierte und reichhaltige Programm der Gedenkstättenfahrt und die neuerdings darin hergestellte Verbindung von Auschwitz-Birkenau mit dem Konzentrationslager Majdanek in Lublin, das wie Auschwitz-Birkenau die Funktion eines Zwangsarbeits- und eines Vernichtungslager hatte.

Informativ ist der fundierte Überblick hinsichtlich der bislang immer noch sehr mageren Forschung über die kognitiv-affektiven[1] Folgen von Gedenkstättenbesuchen, den er in vielen Fußnoten der Einführung vor unseren Augen ausbreitet. (Hier hätte ich mir noch mehr Informationen in einem eigenen Kapitel gewünscht, denn es ist deutlich, dass Jochen Fuchs sich in diesem Feld sehr gut auskennt).

Sein Anliegen, Konzepte der Gedenkstättenbesuchsforschung für die Evaluation der eigenen Gedenkstättenfahrten zu nutzen, weiter zu entwickeln, und damit auch das eigene Tun empirisch abzusichern, ist vorbildhaft. In den Befragungen und deren Auswertung der TeilnehmerInnen und der Erstsemesterstudierenden steckt viel Mühe, viel Herzblut und politisches Engagement. Seine auf die eigene Praxis bezogene Forschung sollte Schule machen, denn das würde helfen, die Gedenkstättenpädagogik auch in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln. Denn wir erfahren auf diese Weise viel über die Motivation von an Studienfahrten teilnehmenden Menschen, die Wirkungen auf die eigene Person und die Einschätzung der Relevanz des Gedenkstättenbesuchs. Es lohnt sich, die Arbeit von Jochen Fuchs in dieser Richtung als Anregung und Folie auch für die Auswertungen eigene Gedenkstättenfahrten zu nutzen, auch für die Weiterentwicklung eigener Programme.

Alles in allem handelt es sich bei der Veröffentlichung von Jochen Fuchs um ein Werk, das für die Durchführung von Gedenkstättenfahrten viele Anregungen hinsichtlich der Evaluation eigener Praxis geben kann. Man muss seinem Design und seinen Fragen an die Studierenden nicht unbedingt folgen, sondern kann es als Anregung für eine eigene Praxis und eine darin verortete Handlungsforschung nutzen. Es lohnt sich immer, systematischer nach den Motiven und Wirkungen eines Gedenkstättenbesuchs zu fragen als das in den Ad-hoc-Auswertungsgesprächen während und direkt nach dem Gedenkstättenbesuch geschehen kann. Neben den natürlich auch wichtigen Ad-hoc-Rückmeldungen, etwa in einer Feed-back-Runde am Ende eines Besuchstages in der Gedenkstätte, bieten systematisch gewonnene Evaluationsresultate Informationen über langfristige und nachhaltige Wirkungen. Und diese sind nützlich für die Weiterentwicklung der eigenen Programme. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man bei der Erforschung der Einstellungen von der die Gedenkstätten besuchenden Menschen und deren möglichen Veränderungen auf die bahnbrechende Arbeit der Gruppe um Theodor W. Adorno über den »autoritären Charakter« (als Teil ihrer Forschungen zur Bildung von Vorurteilen und Stereotypen – »Studies in Prejudice«) von 1950 zurückgreifen könnte. Manchmal hatte ich beim Lesen die Vermutung, das Jochen Fuchs sich bei seinen Variablenkonstruktionen implizit schon darauf bezogen hat.

 

Prof. em. Wolf Ritscher für Psychologie an der Hochschule Esslingen, Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege; dort langjähriger Co-Leiter des Projekts »Erziehung nach Auschwitz«. Ehrenamtliches Vorstandsmitglied in der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber Stuttgart und Geschäftsführer des Vereins Lebenswerk Käthe Loewenthal.

 

Literatur

Adorno, Theodor W. und Andere: Der Autoritäre Charakter. Studien über Autorität und Vorurteil. 2 Bde. Schwarze Reihe Nr. 6. Verlag de Munter Amsterdam 1968. (Erstausgabe 1950 bei Harper and Brothers, New York).

Aly, Götz (2005): Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus. Frankfurt a.M. (S. Fischer)

Fromm. Erich und Andere: Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Alcan, Paris 1936.



[1]    Der Terminus »kognitv-affektiv« wurde von Luc Ciompi in die Psychologie und psychodynamische Forschung eingeführt, um den nicht hintergehbaren Zusammenhang von rationalen und emotionalen Prozessen in der menschlichen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung zu betonen. (Siehe Luc Ciompi: Affektlogik. Stuttgart 1982).