NS-Zwangsarbeit auf dem Freiburger Grethergelände

Maxilene Schneider

Zwangsarbeit in Freiburg, insbesondere Grethergelände

Die ganze Zwangsarbeit war geprägt durch eine rassistische Hierarchisierung

Die Historikerin Maxilene Schneider hat im Auftrag von Grether Kultur und Radio Dreyeckland in aufwändiger Archivarbeit eine Broschüre erstellt, um an die mindestens 60 Männer und Frauen zu erinnern, die während des Nationalsozialismus in der Gretherfabrik zur Arbeit gezwungen wurden. Am 1. Mai wird Grether Kultur eine Plakette anbringen, um insbesondere an das Schicksal des jungen Polen Roman Kowalczyk zu erinnern, der auf dem Grethergelände Zwangsarbeit verrichten musste und später auf den persönlichen Befehl von Heinrich Himmler ermordet wurde, weil eine Freiburgerin von ihm ein Kind erwartete. Darüber und über die Situation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen im nationalsozialistischen Freiburg insgesamt sprachen wir mit Maxilene Schneider.

Die Broschüre gibt es für 8 € im Buchladen Jos Fritz

und hier