Nationalsozialistisches Strafrecht. Kontinuität und Radikalisierung

Kai Ambos

Von 1933 an machten sich die neuen braunen Herrscher daran, die stockkonservative bis reaktionäre Weimarer Justiz zu einem Kampfinstrument umzuformen. Die Justiz sollte sich nicht mehr behindern lassen von solchen juristischen Kleinigkeiten wie Schuld oder Unschuld der Angeklagten. Auch den Rechtsprofessoren an den Universitäten dachten die Nationalsozialisten dabei eine Aufgabe zu. Sie sollten das Ganze intellektuell einspeicheln, auf dass die Justizpraxis es leichter schluckt.

Rezension von Ronen Steinke