„Verschwunden“ Verfolgung und Folter unter der argentinischen Militärdiktatur (1976–1983)

Christian Dürr

Zehntausende Menschen wurden während der argentinischen Militärdiktatur aus politischen Gründen entführt und in geheimen Internierungszentren gefoltert und ermordet. Nur wenige kamen frei. 30 000 sind bis heute „verschwunden“. Stimmen von Überlebenden bilden die Grundlage der Studie. Um ihre Erfahrung historisch und soziologisch zu verorten, stellt sie die argentinischen Internierungszentren in analytischen Bezug zu den nationalsozialistischen Konzentrationslagern.

 

März 2016 · ISBN: 978-3-86331-279-4 · 221 Seiten · 19,– Euro