17. November 2014

Aufbau und Koordination einer internationalen Jugendbegegnungsstätte

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Schöneweide, Berlin

 

 

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, eine Abteilung der Stiftung Topographie des Terrors, baut eine internationale Jugendbegegnungsstätte auf. Die Eröffnung der entsprechenden Räumlichkeiten ist für den Herbst 2015 geplant. Das Dokumentations-zentrum NS-Zwangsarbeit ist bundesweit die einzige Einrichtung, die mit wechselnden Ausstellungen und Bildungsangeboten am historischen Ort eines ehemaligen Lagers über das System der NS-Zwangsarbeit informiert. Ein Schwerpunkt der Vermittlungsarbeit liegt dabei auf der Gruppe der zivilen Zwangsarbeiter.

Im Rahmen des Bildungsprogramms der Jugendbegegnungsstätte werden Jugendliche und junge Erwachsene aus verschiedenen Herkunftsländern sich anhand des historischen Themas Zwangsarbeit über die Wirkung geschichtlicher Ereignisse bis in die heutige Zeit verständigen. Sie sollen am Beispiel der NS-Diktatur und deren auf rassistischen Grundlagen basierendem „System der Zwangsarbeit“ die Mechanismen von Ausgrenzung und Ausbeutung kennenlernen. Gestärkt werden soll die Sensibilität für ähnliche Mechanismen in modernen Gesellschaften sowie das Verständnis für die Konstrukte der nationalen Selbstdefinitionen und des Fremden. Lernen am historischen Ort soll die Fähigkeit interkulturellen Handelns fördern.

Für die Koordination, Budgetverwaltung, Organisation und Betreuung von nationalen und internationalen Bildungs- und Begegnungsprojekten für Schulklassen und außerschulische Jugendgruppen, Sommeruniversitäten, work- und studycamps sucht die Einrichtung voraussichtlich zum 1. März 2015 eine/n Projektkoordinator/in. Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet und umfasst eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden. Eine Verlängerung wird angestrebt. Die Stelle wird vergütet nach TV-L, Entgeltgruppe 12.

Bewerbungsfrist bis zum 31.12.2014

Weitere Informationen