11. April 2021

Bildungsreferent:in (m, w, d)

Rubrik: Stellenangebot
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Für die Bildungsarbeit im Themenbereich Zwangsarbeit im Nationalsozialismus besetzt die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora möglichst zum 01. Juni 2021 eine Stelle als

Bildungsreferent:in (m, w, d)

in Vollzeit (40 Stunden / Woche). Die Stelle ist zunächst befristet auf zwei Jahre, die Entfristung ist beabsichtigt.

Wer sind wir?
Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora ist mit rund 70 Beschäftigten Trägerin der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Sie beabsichtigt, im Frühjahr 2023 im ehemaligen "Gauforum" im Zentrum Weimars das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zu eröffnen. Hiermit wird ein zentraler Ort geschaffen zur umfassenden Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsarbeit im Zeitraum 1933 bis 1945 in Deutschland, im deutsch besetzten Europa und zur gesellschaftsgeschichtlichen Rolle und Dimension von Zwangsarbeit. Zusammen mit dem Bauhaus-Museum Weimar und dem Museum Neues Weimar der Klassik Stiftung Weimar in unmittelbarer Nachbarschaft entsteht im Herzen der Kulturstadt ein neues Museumsquartier zur Moderne und ihren Ambivalenzen.

Was sind Ihre Aufgaben?
Zu den Aufgaben gehören in erster Linie die Erarbeitung von museumspädagogischen Konzepten, Programmen und Arbeitsmaterialien für die Arbeit im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und in Verschränkung mit den Angeboten der stiftungseigenen Gedenkstätten sowie die pädagogische Betreuung von Besucherinnen und Besuchern. Von zentraler Bedeutung sind der Aufbau und die Pflege von Kontakten zu Institutionen und Partnern im Feld der Bildungsarbeit, Schulen, Industrie und Arbeitgebern etc.

Was erwarten wir von Ihnen?
Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master, Diplom, Staatsexamen oder Vergleichbares) , vorzugsweise auf dem Gebiet der Geschichte des 20. Jahrhunderts oder der Pädagogik bzw. der Erziehungswissenschaften. Darüber hinaus verfügen Sie über mehrjährige und einschlägige Berufspraxis im Feld der historisch-politischen Bildung bzw. Gedenkstätten- und Museumspädagogik. Zudem haben Sie nachweisbare Erfahrungen bei der Erstellung von pädagogischen Konzepten und Materialien (in digitaler oder analoger Form) sowie beim Aufbau und bei der Pflege von Netzwerken und im Bereich digitaler Medien. Sichere Sprachkenntnisse des Englischen in Wort und Schrift werden vorausgesetzt. Kenntnisse einer weiteren west- oder osteuropäischen Fremdsprache sind erwünscht. Erwartet werden die Fähigkeit zu umsichtiger selbstständiger Arbeit im Team, hohe kommunikative und interkulturelle Kompetenz, Flexibilität und Belastbarkeit.

Der Arbeitsort ist Weimar-Buchenwald. Da die pädagogische Arbeit auch an Wochenenden stattfindet, ist - je nach Erfordernis - Wochenendtätigkeit Teil der Arbeit.

Was bieten wir?
Als Teil eines engagierten Teams können Sie konzeptionell am Aufbau eines neuen Museums und Bildungsortes mitwirken und eigene Ideen einbringen. Zugleich ist das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus eingebunden in die Bildungs- und Forschungsarbeit in den Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TV-L.
Die Stiftung fördert die Gleichstellung der Geschlechter sowie Diversität in jeder Hinsicht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Eignung und Befähigung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen. Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?Wenn Sie diese Stelle interessiert, bewerben Sie sich bitte mit aussagekräftigen Unterlagen (inklusive Anschreiben mit Motivation, Lebenslauf, Zeugniskopien, Nachweis über Praxiserfahrungen und einer Referenz) bis zum 11. April 2021 über das Feld "Online Bewerbung" am Ende dieser Seite. Von postalischen Bewerbungen und Bewerbungen per E-Mail bitten wir abzusehen.