28. Februar 2021

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit inhaltlichem Schwerpunkt auf Kultursoziologie

Rubrik: Stellenangebot
Institut für Kulturelle Teilhabeforschung

Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung – Stiftung öffentlichen Rechts

Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung sucht ab sofort eine
 
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit inhaltlichem Schwerpunkt auf Kultursoziologie
 
Vergütung: E 13 TV-L  Besetzbar: ab sofort    Kennzahl: 05/21
 
Arbeitszeit: 30 Wochenstunden, befristet bis 31.12.2022  (eine langfristige Verstetigung ist angedacht)
 
Seit 2020 ist die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung (SKWK) das gemeinsame Dach für drei Initiativen, die für mehr Chancengerechtigkeit in der Berliner Kulturlandschaft eintreten und den gesellschaftlichen und kulturpolitischen Diskurs zu diesem Thema aktiv mitgestalten. Ziel unserer Tätigkeit ist es, den Kulturbereich in Bezug auf Programm, Personal, Publikum und seinen Zugängen genauso divers zu entwickeln wie unsere demokratische Gesellschaft es bereits ist.  
 
Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf)

Das IKTf liefert Forschungsdaten und -berichte auf deren Basis Kultureinrichtungen, Kulturpolitik und -verwaltung Strategien für Kulturelle Teilhabe entwickeln können.

Die Hauptaufgaben des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung untergliedern sich wie folgt:

• Feststellung des Status Quo im Forschungsfeld „Nicht-Besucherinnen“ 

• Entwicklung und Implementierung einer zweijährlich in Berlin stattfindenden repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Thema „Kulturpartizipation“

• Inhaltliche und methodische Weiterentwicklung bzw. Begleitung des aus Berlin stammenden Besucher*innenforschungsprojekts KulMon (KulturMonitoring)

• Wissenschaftliche Begleitung der Evaluierung von Modellprojekten in Berlin, die auf eine breite kulturelle Teilhabe der Bevölkerung abzielen

• Beratung von Berliner Kultureinrichtungen und Kulturpolitik/-verwaltung bei der Auswertung und Interpretation von Forschungsdaten
 
Weitere Arbeitsbereiche in der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung:
 
Diversity Arts Culture

Diversity Arts Culture fördert Diversität, indem es Kulturinstitutionen und -verwaltung berät, Kulturschaffende qualifiziert, von Diskriminierung betroffene Kulturschaffende empowert und die Erhebung von Gleichstellungsdaten beauftragt.
 
 
Kulturelle Bildung

Der Arbeitsbereich Kulturelle Bildung besteht aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, Veranstaltungs- und Qualifizierungsprogrammen sowie der digitalen Community-Plattform Kubinaut. Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis ist Teil der neuen, von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa geförderten Plattform DRAUSSENSTADT, die Draußen-Erlebnisse, Stadtkultur und urbane Praxis als Plattform für Berliner Stadtkultur im Freien bündelt. Die
Schnittstellen zwischen Kunst/Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen – Stadtentwicklung, Architektur, Politik, Umwelt, Wirtschaft – sollen gestärkt und neue, innovative Partnerschaften und Netzwerke in der Stadtgesellschaft gefördert werden.  
 
Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung sucht ab sofort eine
 
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit inhaltlichem Schwerpunkt auf Kultursoziologie
 
Vergütung: E 13 TV-L  Besetzbar: ab sofort    Kennzahl: 05/21
 
Arbeitszeit: 30 Wochenstunden, befristet bis 31.12.2022  (eine langfristige Verstetigung ist angedacht)  

Die Hauptaufgabengebiete der ausgeschriebenen Stelle liegen in der inhaltlichen und organisatorischen Mitverantwortung für vor allem quantitative Forschungsprojekte des IKTF mit Schwerpunkt „Kulturelle Teilhabe“. Dies bedeutet im Detail im Zusammenspiel mit den weiteren wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen/Forschungsprojekten des IKTf:
 
Ihr Aufgabengebiet:
 

• Konzeption, operative Vorbereitung und Projektsteuerung einer alle zwei Jahre stattfindenden quantitativen Bevölkerungsbefragung in Berlin mit Schwerpunkt „Kulturelle Teilhabe“ inklusive Zeit- und Kostenplan sowie Beauftragung und Koordination eventuell eingesetzter Dienstleister*innen

• Konzeption, operative Vorbereitung und Projektsteuerung von regelmäßigen quantitativen Befragungen von Kultur- und Freizeiteinrichtungen zum Status quo aktueller Themenstellungen (z.B. Diversitätsentwicklung)

• Wissenschaftliche Evaluation und Begleitforschung zu Förderprogrammen und Modellprojekten von Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Berlin, die auf eine breite kulturelle Teilhabe der Bevölkerung abzielen

• Wissenschaftliche Auswertung, Interpretation und adressatenorientierte Aufbereitung von empirischen Forschungsergebnissen für Kulturpolitik, -verwaltung und einrichtungen sowie Forschung in Form von wissenschaftlichen Ergebnisberichten und Publikationen (Deutsch, Englisch)

• Erarbeitung und Umsetzung von Konzeptionen, insbesondere Methodenkonzeptionen im Bereich der empirischen Sozialforschung, Kultursoziologie und Kulturstatistik

• Weitere Ausgestaltung des Forschungsbereichs „Kultursoziologie“, bspw. durch Initiierung von eigenen Forschungsprojekten, Mitarbeit in Forschungskooperationen

• Erstellung von wissenschaftlichen Ergebnisberichten und Publikationen (Deutsch, Englisch)

• Beratung von Kulturpolitik, -verwaltung und -einrichtungen, Erarbeitung von schriftlichen Hilfestellungen für deren praktische Arbeit (Leitfäden, Arbeitshilfen etc.)

• (Internationale) Vernetzung des Forschungsbereichs „Kulturelle Teilhabeforschung“

• Erarbeitung von Projektanträgen, Einwerben von Drittmitteln für Forschungsprojekte

• Konzeption und Durchführung von Forschungstagungen, Arbeitstreffen, Workshops

• Akquise, Anleitung und Koordination von Wissenschaftlichen Hilfskräften und Freien Mitarbeiter/innen

• Die Bereitschaft zu (internationalen) Dienstreisen wird erwartet
 
Formale Anforderungen:
 
• Magister, Master oder vergleichbarer Qualifikation abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium – vorzugsweise in den Fachgebieten Sozialwissenschaft (insb. Kultursoziologie, Soziologie, Politikwissenschaft)

• Einschlägige Berufserfahrung im Bereich der umfragebasierten Forschung
 
Sie bringen mit:
 
• Sehr hohe fachliche Kompetenz in den Bereichen quantitative empirische Sozialforschung, Kultursoziologie, Soziale Ungleichheitsforschung

• Sehr hohe fachliche Kompetenz in Bezug auf quantitative Forschungsmethoden (v.a. Erstellen von Fragebögen, Forschungsdesign, Durchführung von Befragungen) 

• Sicherer Umgang mit Statistiksoftware und Syntax-Programmierung (vorzugsweise in Stata)

• Einschlägige Erfahrungen mit multivariaten, inferenzstatistischen Verfahren

• Sehr gute Kenntnisse und ausgewiesene praktische Erfahrungen im Bereich Projektmanagement bezogen auf Forschungsprojekte

• Forschungs- und Publikationsleistungen, auch in praxisorientierten Texten für NichtFachpublika

• Kooperativer und teamorientierter Arbeitsstil

• Kommunikationsfähigkeit, Selbstständigkeit und Eigeninitiative

• Aufgeschlossenheit, Verantwortungsbereitschaft und Belastbarkeit

• Diversitätskompetenz, Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Flexibilität und Lösungsorientierung

• Sicherer Umgang mit MS Office (v. a. Word, Excel, Outlook und PowerPoint)

• Sehr gute Deutsch und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
 
Außerdem freuen wir uns über:
 
• Erfahrungen mit umfragebasierter Forschung zur Kulturellen Teilhabe 

• Erfahrungen mit qualitativen Forschungsmethoden (v.a. Leitfadeninterviews, qualitative Inhaltsanalyse)

• Erfahrung in der praxisorientierten Evaluationsforschung (formative, summative)

• Fachliche Kompetenz und praktische Erfahrungen in Kulturpolitik und Kulturmanagement

• Erfahrungen bei der Einwerbung, Durchführung und Abrechnung von Drittmittelprojekten

• Identifizierung mit den Zielen und dem Leitbild des IKTf (siehe www.iktf.berlin)
 
Wir bieten:
 
• Ein kollegiales und wertschätzendes Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien

• Vielfältige und spannende Arbeit in einem in einem schlagkräftigen, kleinen Team

• Flexible Arbeitszeiten nach Gleitzeitmodell

• Möglichkeit zur mobilen Arbeit

• Die Möglichkeit zu stellenbezogenen Weiterbildungen

• Einen Arbeitsvertrag mit Vergütung nach TV-L

• Betriebliche Altersvorsorge
 
 
Anforderungsprofil und Weiteres:

Die detaillierten fachlichen und außerfachlichen Anforderungen und Kompetenzen sowie deren Ausprägung können dem Anforderungsprofil, welches auf Anforderung übersandt wird, entnommen werden (siehe Ansprechpartnerin). Es ist Bestandteil der Stellenausschreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.
 
Für die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung hat eine diskriminierungssensible Arbeitsumgebung hohe Priorität. Wir streben an, die gesellschaftliche Vielfalt (Diversität) der Stadt auch innerhalb des Teams widerzuspiegeln. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Personen, die von Diskriminierung(en) betroffen sind.
 
Das Berliner Landesgleichstellungsgesetz findet Anwendung. Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen.
 
Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder einer dieser gleichgestellten Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen. Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhandenen Barrieren abzubauen.
 
Ihre Bewerbung:
 
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen – vorzugsweise als zusammenhängende PDF-Datei (max. 5 MB) – bis zum 10.03.2021 an: jobs@iktf.berlin  
 
Die Vorstellungsgespräche sind für die 9. / 10. KW vorgesehen.
 
Bitte richten Sie etwaige Rückfragen ausschließlich per Mail an: jobs@iktf.berlin.

Ansprechpartner für Fragen zum Aufgabengebiet und zum Bewerbungsverfahren:  Ulrike Wollkopf  
 
 
Datenschutz:
 
Wir verarbeiten Ihre Daten auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. b EU-DSGVO, die Sie uns im Rahmen Ihrer Bewerbung übersandt haben, um zu prüfen, ob Ihre fachlichen Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind. Wir nutzen Ihre Informationen lediglich für das Bewerbungsverfahren und überführen diese bei einem Vertragsschluss in Ihre Personalakte. Falls es nicht zu einer Übereinkunft kommen sollte, werden Ihre Informationen spätestens drei Monate nach Besetzung der Stelle gelöscht. Wir werden Ihre Bewerber*innen-Informationen für keine anderen Zwecke verwenden als für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens. Sie können uns die weitere Speicherung Ihrer Daten im Wege einer Einwilligung gestatten, wenn sie für spätere Stellenausschreibungen genutzt werden sollen. In diesem Falle teilen Sie uns dies bitte mit.
 
Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung

Stiftung öffentlichen Rechts

Spandauer Damm 19

14059 Berlin

www.stiftungkwk.berlin  

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