Veranstaltungen

27. Mai 2011 , 09:00 Uhr
Tagung / Seminar / Workshop

20 Jahre Museumsstandort Peenemünde – eine Forschungsbilanz

Programm:

Vor 20 Jahren öffnete das bedeutendste zeitgeschichtliche Museum in Mecklenburg-Vorpommern. Was als Vereinsgründung von Peenemünder Bürgern begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einem hoch professionellen Museumsbetrieb gewandelt. Jährlich besuchen weit über 200.000 Menschen das Museum, um die Überreste der NS-Raketenentwicklung kennenzulernen. Das Museum hat sich durch eine herausragende Ausstellung, bedeutende Veranstaltungen und das Engagement der Mitarbeiter nationale und internationale Anerkennung erworben.

20 Jahre museale Arbeit zur Geschichte Peenemündes fordern zu einer Bilanz der historischen Forschung, der musealen und pädagogischen Arbeit heraus. Das Museum steht in einem sich wandelnden lokalen und erinnerungskulturellen Umfeld vor neuen inhaltlichen Aufgaben. Zukünftig wird es eine Erinnerung ohne Zeitzeugen sein. Neue inhaltliche Angebote müssen entwickelt werden, um die Attraktivität des Museumsstandortes langfristig zu erhalten. Die Kooperation mit der Universität Greifswald und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen ist von großer Bedeutung für die notwendige wissenschaftliche Fundierung der musealen Arbeit. Neue Forschungsergebnisse gilt es zu präsentieren und die bisher geleistete Arbeit fachlich zu reflektieren.

Der Workshop will zu einer kritischen Bilanz der zurückliegenden Jahre beitragen, um neue Fragestellungen zu diskutieren und in die zukünftige museale Arbeit zu integrieren.

Programm als PDF-Download

Ort:

Konferenzsaal im Hauptgebäude der Universität Greifswald, Domstraße 11, 17489 Greifswald

Veranstalter:

Politische Memoriale e. V.