Veranstaltungen

14. November 2013 , 19:00 Uhr
Zeitzeugen

75. Jahrestag der Novemberpogrome - Zeitzeugengespräch mit Marko Feingold

Programm:

am Donnerstag, 14.11.2013, ab 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau, Pater-Roth-Straße 2a

Der Eintritt ist frei.

 

Marko M. Feingold wird am 28. Mai 1913 in Neusohl, damals Österreich-Ungarn, geboren. Die Besetzung und die darauffolgende Annexion Österreichs durch das Deutsche Reich am 13. März 1938 sowie die „Reichskristallnacht“ erlebt Feingold in Wien.
Am 6. Mai 1939 wird er, gemeinsam mit seinem Bruder, in Prag  festgenommen, inhaftiert und schließlich in das KZ Auschwitz deportiert. Die Brüder werden durch die Kennzeichnung als politisch-jüdische Häftlinge der Strafkompanie zugeordnet und schließlich gemeinsam ins KZ Neuengamme überführt.

Hier trennen sich die Wege der Brüder: Am 30.Mai 1941 wird Marko Feingold ins KZ Dachau überstellt. Nur kurz kann er sich als Dolmetscher für den Stubenältesten mancher Schikane entziehen, doch dann wird er zur harten Arbeit in die „Plantage“ befohlen.

Infektionen und Phlegmone quälen ihn, als er schließlich am 12.Juli 1941 in das KZ Buchenwald abgeschoben wird.

Nach seiner Befreiung lässt er sich in Salzburg nieder und eröffnet ein Modegeschäft. Seit 1979 hat er den Vorsitz der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs inne. In seiner Heimat setzt sich Marko Feindgold dafür ein, dass die Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen werden.

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