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15. Januar 2020 , 19:00 Uhr
Diskussion

Alliierte in Berlin

Programm:

Alliierte in Berlin

Im Juni 1945 hatten die vier Alliierten ihre Sektoren in der gemeinsam verwalteten Zone Berlin eingenommen. Die Alliierte Kommandantura mit den vier Stadtkommandanten begann zu arbeiten. Am 16. Juni 1948 zog sich der sowjetische Stadtkommandant jedoch einseitig aus der Kommandantura zurück. Der Status Berlin blieb im Folgenden umkämpft, die Berlin-Krisen 1948/49 und 1958 und die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie 1961 sind dafür nur Beispiele. Erst das Viermächteabkommen über Berlin 1971 regelte endgültig den Status Berlins. Wir möchten an diesem Abend diskutieren, wie die Alliierten den jeweils anderen sahen und wie sie in ihren eigenen Sektoren regierten? Welche wechselseitigen Beeinflussungen gab es und wo war trotz aller Differenzen eine Zusammenarbeit möglich.

Podiumsteilnehmer:

Eberhard Diepgen (Regierender Bürgermeister von Berlin 1984 bis 1989 sowie von 1991 bis 2001) (angefragt)

Hans Joachim Jung (ehemaliger Mitarbeiter der Ost-Berliner Stadtkommandantur)

Bernd von Kostka (AlliiertenMuseum, Berlin)

Alexander Olenik (Universität Bonn)

Moderation:

Dr. Jörg Morré (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst)

Verkehrsverbindung:

Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Zwieseler Straße 4 | 10318 Berlin

S-Bhf Karlshorst, S 3, Bus 296

U-Bhf Tierpark, U5, Bus 296

Ort:

Veranstalter: