Veranstaltungen

3. September 2018 , 11:00 Uhr
Gedenkveranstaltung

„Antikriegstag 2018: Gedenkveranstaltung für die Opfer aller Kriege“

Programm:

Es sprechen:

Cornelia Schiemanowski , DGB-Stadtverband Oberhausen

Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen

Musik und Beiträge von SchülerInnen aus Oberhausener Schulen

 

 

 

Der Antikriegstag ist für Gewerkschaften Anlass, der Opfer aller Kriege und des Nationalsozialismus zu gedenken. Millionen tote Zivilisten und Soldaten in unzähligen Kriegen in der Welt, Auschwitz und Hiroshima, Vertreibung und Verfolgung – all das sind Resultate des Verderbens, welches Großmachtdenken, religiöser Fanatismus, Faschismus und Krieg mit sich gebracht haben und immer noch bringen.

 

Kriege und Bürgerkriege schaffen unendliches Leid und vernichten Menschenwürde und den sozialen Zusammenhalt. Nicht nur Soldaten sind Kriegsopfer. Die überwältigende Mehrheit sind Zivilisten, ein Großteil davon Kinder. Ihnen werden Perspektiven und Zukunft genommen. Und wenn Menschen vor dem Krieg in ihrem Land bei uns Zuflucht suchen, so ist es ein Gebot der Menschlichkeit, sie aufzunehmen.

 

Wir wollen uns die Gelegenheit geben, nachzudenken: nicht nur über den Krieg als solches, sondern auch über die Frage, was bedeutet Frieden eigentlich, über die Möglichkeiten des Einzelnen, seinen Teil zum Frieden beizusteuern. Und über die Angst im entscheidenden Moment das Falsche, oder den Mut Mensch zu sein und das Richtige zu tun.

 

Die Gedenkhalle Oberhausen ist die älteste Gedenkstätte im Westen Deutschlands, die sich mit den Geschehnissen der Jahre 1933 bis 1945 befasst. Schon 1962 wurde hier eine erste Ausstellung eröffnet. 2010 wurde die Gedenkhalle von Grund auf modernisiert und mit einer neuen Dauerausstellung wiedereröffnet. Seitdem wird auf zeitgemäße Art und Weise, in erweitertem Umfang und großer Genauigkeit die Stadtgeschichte im Kontext der allgemeinen Geschehnisse dargestellt. Mit dem Thema „Zwangsarbeit im Ruhrgebiet“ ist ein thematischer Schwerpunkt gesetzt, der über die Stadtgrenzen hinaus von paradigmatischer Bedeutung ist, da Zwangsarbeiter im gesamten Ruhrgebiet eingesetzt wurden.

 

Besucheradresse: Gedenkhalle Oberhausen im Schloss Oberhausen | Konrad-Adenauer-Allee 46 | 46049 Oberhausen

Öffnungszeiten: Di bis So 11-18 Uhr, Mo geschlossen |Eintritt frei | www.gedenkhalle-oberhausen.de

 

Verwaltung: Informationszentrum Gedenkhalle/ Bunkermuseum (izgb) | Stadt Oberhausen | Am Kaisergarten 52 | 46042 Oberhausen

Telefon: 0208/6070531-0 | Email: info-gedenkhalle@oberhausen.de

 

Weitere Informationen (PDF)

Ort:

Veranstalter: