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24. September 2015 , 19:00 Uhr
Vortrag Diskussion

Aufarbeitung der Zwangsarbeit in Belarus und in den Niederlanden. Individuelle Erinnerungen in der Nachkriegszeit

Programm:

24. September 2015 | 19 Uhr

Aufarbeitung der Zwangsarbeit in Belarus und in den Niederlanden. Individuelle Erinnerungen in der Nachkriegszeit

Das Thema Zwangsarbeit und dessen Folgen waren und sind vielschichtig. Sowohl in den Niederlanden als auch in Belarus als Teilstaat der UdSSR wurde über den Zwangsarbeits-einsatz und über die Rückkehr nach Hause bis zum Ende der Achtziger Jahre wenig gesprochen. Gleichwohl waren die Auswirkungen der Zwangsarbeit auf beide Gesellschaften und vor allem auf die Betroffenen selbst - trotz nationaler Unterschiede - immens.

Nach der Rückkehr in die Heimat war es für die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangs-arbeiter oft schwer, wieder ein normales Leben aufzubauen. Im Vortrag werden in diesem Zusammenhang die Nachkriegszeit in den Niederlanden wie in Belarus thematisiert und individuelle Schicksale der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in ihre Heimatländer zurückgekehrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter beleuchtet.

Vortrag: Tatsiana Vaitulevich, Internationale Jugendbegegnungsstätte des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Moderation: Prof. Dr. Dirk Schumann, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen

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