Veranstaltungen

15. Dezember 2011 , 17:00 Uhr
Ausstellungseröffnung Zeitzeugen Gespräch

„Ausstellungseröffnung im Zeichen des Davidsterns“ und „Zeitzeugengespräch“ mit Lea Rosh

Programm:

„Ausstellungseröffnung im Zeichen des Davidsterns“

Die Ausstellung „Abgeschoben in den Tod – Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern am 15. Dezember 1941 nach Riga“ wird ab 18.30 Uhr im feierlichen Rahmen im Bürgersaal durch Oberbürgermeister Stephan Weil eröffnet. Vor der Eröffnung stimmen uns Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule durch eine besondere Lichtaktion auf dem Trammplatz ab 17 Uhr auf die Ausstellungsinhalte ein. Die Jugendlichen zünden für jede der 1001 deportierten Personen eine Kerze an – die Kerzen werden auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus in Form eines Davidsterns aufgestellt und ein weit sichtbares Zeichen der Erinnerung darstellen. Die Namen aller deportierten Frauen, Kinder und Männer wurden durch die Jugendlichen im Vorfeld im Rahmen des Schwerpunktunterrichts eingelesen. Durch die Abspielung der Namen wird den 1001 Deportierten ein Stück Individualität zurückgegeben.

Veranstaltungsort:
Trammplatz vor dem Neuen Rathaus und Bürgersaal im Neuen Rathaus
Trammplatz 2
30519 Hannover

Veranstalter:
Landeshauptstadt Hannover – Fachbereich Bildung und
Qualifizierung – Projekt Erinnerungskultur

In Zusammenarbeit mit:
Humboldtschule Hannover
15. Dezember 2011 ab 19 Uhr

Nach der Ausstellungseröffnung:
„Zeitzeugengespräch“ mit Lea Rosh

Eine große Ehre wird Hannover durch den Besuch von voraussichtlich vier Überlebenden der Deportation 1941 zu der Ausstellungseröffnung zuteil. Die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen werden uns in einem moderierten Gespräch von ihren Erlebnissen und ihren persönlichen Lebens- und Verfolgungsgeschichten berichten. Dieses Gespräch ermöglicht einen besonders intensiven Zugang zu dem dargestellten Ausstellungsthema. Die Ausstellung wird um den wichtigsten Aspekt – das einzelne menschliche Schicksal – bereichert.

Das Gespräch wird geleitet von der bekannten Journalistin und Publizistin Lea Rosh. Sie hatte als 1. Vorsitzende des Vereins Memoriam die Errichtung des Mahnmals für die ermordeten Juden Hannovers 1994 initiiert.

Ort:

Trammplatz vor dem Neuen Rathaus und Bürgersaal im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, 30519 Hannover

Veranstalter:

Landeshauptstadt Hannover – Fachbereich Bildung und Qualifizierung – Projekt Erinnerungskultur