Veranstaltungen

3. Juni 2021 , 19:00 Uhr
Ausstellung Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung "Rotspanier" Spanische Zwangarbeiter während des Zweiten Weltkriegs

Programm:

1939 begann für 140.000 republikanische Flüchtlinge des Spanischen Bürgerkrieges eine siebenjährige Odyssee durch die Konzentrations- und Arbeitslager des faschistischen Europa.

Neben 13 Millionen Kriegsgefangenen, KZ-Häftlingen und Zivilarbeitenden, die während des Zweiten Weltkrieges im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten, gab es in den besetzten Ländern noch mal eine ähnliche Zahl von Menschen, die vor Ort oder in anderen Ländern zur Arbeit rekrutiert und ausgebeutet wurden.

Dazu gehörten auch antifaschistische Republikaner, die im spanischen Bürgerkrieg vom Militär unter General Franco besiegt wurden. Knapp eine halbe Million Menschen floh 1939 nach Frankreich. Für mehr als 100 000 Flüchtlinge begann damit eine Odyssee durch Konzentrations- und Arbeitslager. Die von der NS-Propaganda als "Rotspanier" bezeichneten Franco-Gegner wurden Opfer von Internierung, Ausbeutung und Deportation.

Die dreisprachige Ausstellung (deutsch, französisch, spanisch) der Historiker Dr. Peter Gaida und Dr. Antonio Muñoz Sánchez zeigt zum ersten Mal in Deutschland die Geschichte dieser vergessenen Zwangsarbeiter.

Begrüßung: Dr. Christine Glauning; Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Grußwort: S.E. Ricardo Martínez, Botschafter des Königreichs Spanien

Vortrag und Einführung: Dr. Peter Gaida, Kurator der Ausstellung


Das Dokumentationszentrum zeigt die Ausstellung vom 4. Juni bis 30. Oktober 2021.

Link zur Zoom-Veranstaltung: https://kurzelinks.de/Rotspanier
Sie können der Veranstaltung aber auch ohne Anmeldung live auf unserem Youtube-Kanal folgen.

Ort:

Online

Veranstalter:

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit