Veranstaltungen

20. Januar 2021 , 18:15 Uhr
Vortrag

Chancen der Nutzung von Archiven zur Aufarbeitung von Diktaturen. Das Stasi-Unterlagen-Archiv

Programm:

<small>Online-Vortrag von Roland Jahn</small>

<small>Veranstaltung über den Videodienst "Zoom Meetings"
</small>

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/cHorr12XOlU

Das Stasi-Unterlagen-Archiv hat seinen Ursprung in der Friedlichen Revolution von 1989. Damals besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger der DDR die Dienststellen der Stasi, um die Vernichtung von Unterlagen zu stoppen. Später setzten sie sich dafür ein, sie zu erhalten und für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mehr als eine Generation ist in einem vereinten Deutschland inzwischen herangewachsen. Das Leben in einer Diktatur und einem geteilten Land kennen immer mehr Menschen nur noch aus dem Geschichtsbuch. Wie bleibt die Geschichte aber lebendig? Gerade junge Menschen fragen nach den Bezügen zur Gegenwart. Warum haben sich Menschen an eine Diktatur angepasst? Daraus lässt sich auch etwas für hier und heute lernen. Das Stasi-Unterlagen-Archiv folgt daher dem Leitsatz: Je besser wir eine Diktatur begreifen, desto besser können wir die Demokratie gestalten. Das gilt auch für den Umgang mit dem Nationalsozialismus.

Roland Jahn

ist seit 2011 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Vor 1989 trat er für Bürgerrechte in der DDR ein.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Vortrag am 20.01.2021" an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Ort:

Veranstalter:

Fritz Bauer Institut