Veranstaltungen

25. September 2013 , 18:00 Uhr
Vortrag

Das Konzentrationslager Neuengamme - 75 Jahre danach

Programm:

Der lange Weg vom fast vergessenen KZ zum Lernort und Studienzentrum" von Dr. Detlef Garbe, Historiker und langjähriger Direktor der Gedenkstätte KZ Neuengamme, lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Mittwoch, dem 25.9.2013, um 18 Uhr in die Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, ein.

 

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung HAP Grieshaber - Malgré Tout - Trotz Allem!" statt, die noch bis zum 1. Dezember 2013 in der Osthofener KZ-Gedenkstätte zu sehen ist. Grieshaber hatte mit einer Sonderauflage seiner Zeitschrift "Der Engel der Geschichte" und dem Farbholzschnitt "Das Rad" wesentlich dazu beigetragen, den Druck des "Totenbuchs von Neuengamme" zu finanzieren.

 

Die Anmeldung zu dem Vortrag ist per e-mail an info@ns-dokuzentrum-rlp.de, per Telefon 06242-910810 oder Fax 06242-910820 möglich. Vor dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die HAP Grieshaber - Ausstellung in der Gedenkstätte zu besuchen. Sie ist dafür zwischen 17 und 18 Uhr geöffnet und der Eintritt ist in dieser Zeit frei.

 

In das KZ Neuengamme

wurden im Dezember 1938 erste Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen gebracht. Neuengamme, in den Hamburger Landgebieten gelegen, sollte die Arbeitskraft der Häftlinge für die großen Bauvorhaben des Neuen Hamburgs am Elbufer ausnützen. Durch Einbindung in die Kriegswirtschaft änderten sich dann die Pläne: Die über 100.000 aus ganz Europa verschleppten Häftlinge des KZ Neuengamme mussten nun in mehr als 85 in Nordwestdeutschland eingerichteten Außenlagern vor allem in Rüstungsbetrieben, auf den Werften und in Baubrigaden arbeiten. Über 42.000 Häftlinge überlebten die mörderischen Bedingungen nicht.

 

HAP Grieshaber

wurde als Helmut Andreas Paul Grieshaber am 15. Februar 1909 in Rot an der Rot (Oberschwaben) geboren. Er starb am 12. Mai 1981.

Grieshaber nahm wie kaum ein anderer Künstler nach 1945 zum Zeitgeschehen Stellung und setzte sich für die Erinnerung an die Opfer der Nazi-Diktatur ein.

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