Veranstaltungen

27. Januar 2016 , 19:00 Uhr
Gedenkveranstaltung

„DEM ÜBERLEBEN EINEN SINN GEBEN“ VORTRAG UND ZEITZEUGENGESPRÄCH ZUM HOLOCAUSTGEDENKTAG

Programm:

DEM ÜBERLEBEN EINEN SINN GEBEN“

VORTRAG UND ZEITZEUGENGESPRÄCH

ZUM HOLOCAUSTGEDENKTAG MIT

BERT WOUDSTRA AUS ENSCHEDE,

NIEDERLANDE

 

Einführung und Moderation: Dr. Dietmar Sedlaczek

Musikalische Begleitung: Karsten Heckhausen

(Cello) und Beate Quaas (Klavier)

 

„Es gibt beinahe keinen Tag in meinem Leben, an

dem ich nicht an diese Zeit zurückdenke.“ Der 1932

geborene Bert Woudstra erlebte als Jugendlicher in

den Niederlanden die Judenverfolgung der deutschen

Besatzer. Er überlebte, weil ihn Freunde, aber auch

fremde Menschen drei Jahre lang versteckten. Viele

Familienangehörige hingegen wurden Opfer des

Holocaust und starben in deutschen Konzentrations-

lagern. Von 53 Familienangehörigen haben 29 über-

lebt. Nach dem Krieg engagierte sich Bert Woudstra

in zahlreichen sozialen und politischen Einrichtungen

seiner Heimatstadt, etwa als Vorsitzender der Stiftung

Synagoge Enschede, die als schönste Synagoge West-

europas gilt. Die Auseinandersetzung mit den national-

sozialistischen Verbrechen ist für Bert Woudstra zu

einer Lebensaufgabe geworden. Seine Botschaft ist

das Eintreten für Humanität und Menschenrechte –

dort wo sie heute verletzt werden.

 

Veranstaltet vom Bündnis zum Gedenken an die

Ort:

Altes Rathaus, Markt 9, Göttingen

Veranstalter:

Bündnis zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – 27. Januar