Veranstaltungen

23. Oktober 2012 , 17:30 Uhr
Ausstellung

Deportiert ins Ghetto Litzmannstadt

Programm:

Die Ausstellung "Deportiert ins Ghetto" folgt den Spuren der Deportierten und dokumentiert ihre Lebenswege anhand von Texten, Fotografien, Briefen und zahlreichen Dokumenten. Vorgeschichte, Organisation und Ablauf der drei Transporte aus dem Rheinland werden ebenso dargestellt wie die Ankunft im Ghetto von Litzmannstadt (Lodz) und die ersten Tage und Wochen der Eingewöhnung an die dortigen Lebensbedingungen.

Im Herbst 1941 verließen drei Transporte in Richtung Polen das Rheinland. Von den Städten Köln und Düsseldorf aus wurden insgesamt 3.014 Juden aus dem gesamten Rheinland in das Ghetto von Litzmannstadt (Łódź) deportiert. Ein Teil der Deportierten starben im Ghetto, andere wurden von dort ins Vernichtungslager Kulmhof gebracht und ermordet. Diejenigen, die 1944 noch im Ghetto lebten, wurden im Zuge der Auflösung des Ghettos in verschiedene Konzentrations- und Vernichtungslager zur Zwangsarbeit gebracht und fanden dort den Tod. Nur 36 Personen überlebten das Kriegsende dauerhaft.

Die Geschichte der Juden aus dem Rheinland im Ghetto von Litzmannstadt (Łódź) wird anhand biografischer Zeugnisse und Originaldokumente aufbereitet und erklärt. Die Vielzahl von abgedruckten Fotografien und Originaldokumenten geben den Deportierten ihre Identität und ihre persönliche Geschichte zurück.

Eine Ausstellung des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW, erarbeitet von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln in Kooperation mit dem Staatlichen Archiv Lódź.

Die Ausstellung wird am 16. August 2012 um 19.30 Uhr eröffnet!

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 16.00 Uhr

Nach Verabredung sind unter 0 21 51 / 5 30 18 12 oder per Mail an info@werkhaus-krefeld.de sind Gruppenbesuche jederzeit möglich.

Ort:

Südbahnhof, Saumstrasse 9, 47798 KREFELD - Stadtmitte

Veranstalter:

Werkhaus Krefeld eingetragener Verein