"Geschichte vor Gericht" 7: Gespräch

Das Schweigen der Täter, unbearbeitete Verbrechen und Traumatisierungen wirken bis heute nach. Alexandra Senffts neues Buch portraitiert NS-Nachkommen und stellt dabei unbequeme Fragen: Warum wurden Täter in Ofer verkehrt, welche Rollen spielen Schuld und Scham – und gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Alexandra Senfft hat sich bereits in „Schweigen tut weh“ (2007) der verdrängten Täter-Geschichte ihres Großvaters Hanns Ludin gestellt, der in der Slowakei als Hitlers Gesandter verantwortlich für die Judendeportationen war.

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Politischen Runde“

Eintritt: 6,00 €