Veranstaltungen

7. März 2018 , 19:00 Uhr
Film Gespräch

„Die Arier“

Programm:

Begleitprogramm zur Sonderausstellung

„Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“

„Die Arier“

Mo Asumang

Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München

 

Der Begriff „Arier“ wurde von den Nationalsozialisten als Bestandteil ihrer Rassenideologie der „völkischen Ungleichheit“ verunglimpft. Der Dokumentarfilm „Die Arier“ recherchiert die Bedeutung und Herkunft des Begriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA. Die afro-deutsche Regisseurin Mo Asumang geht in dem Film der Frage nach, was hinter der Ideologie von sogenannten Herrenmenschen und niederen Rassen steckt. Sie begibt sich dazu zu selbsternannten „Ariern“ auf Demonstrationen von Rechtsradikalen, reist zur „Volksgruppe der Arier“ in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku-Klux-Klan. Überall dort konfrontiert sie Menschen, die sich als „Arier“ gerieren, mit der Frage, was ein „Arier“ eigentlich sei.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung spricht die Regisseurin Mo Asumang mit Antonie Rietzschel (Süddeutsche Zeitung) über ihre mutigen Recherchen und ihre Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und den USA.

 

Für Berufsschülerinnnen und Berufsschüler wird am 7.3. 2018 um 10 Uhr eine Schul­vorstellung mit anschließendem Gespräch mit Mo Asumang angeboten.

Um Anmeldung unter bildung.nsdoku@muenchen.de wird gebeten.

Ort:

Veranstalter: