Veranstaltungen

27. Januar 2015 , 12:00 Uhr
Vortrag

Die Befreiung von Auschwitz und die Auflösung des KZ-Systems

Programm:

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Begrüßung durch Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Frankfurt am Main

Eine gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts mit dem Präsidium und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Auschwitz gilt heute als Inbegriff des Bösen; das Konzentrations- und Vernichtungslager steht symbolisch für sämtliche Verbrechen des Dritten Reiches. Seine Befreiung wird als Sieg über das NS-Regime gedeutet. Dabei ist kaum im Blick, dass die Monate vor dem Eintreffen der Roten Armee eine Zeit besonders grausamer Geschehnisse waren. Tausende von Häftlingen verloren im Zuge der sogenannten Lagerevakuierung ihr Leben. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, welche Ziele die SS an die Auflösung des KZ-Systems knüpfte, was die deutsche Bevölkerung von den Ereignissen wahrnahm und wie die Alliierten in der Endphase des Dritten Reiches agierten.

Sybille Steinbacher ist Professorin für Zeitgeschichte in Wien. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen, darunter viele Arbeiten zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur Gesellschaftsgeschichte der »sexuellen Revolution«. Ihr Buch Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte (2004) wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Ort:

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main, IG-Farben Haus, Raum 1.314

Veranstalter: