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30. August 2011 , 19:00 Uhr
Vortrag

Die Exekutionen der 71 Gefangenen des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel im April 1945

Programm:

Dienstag 30. August 2011

19.00 Uhr

 

Vortrag

 

Die Exekutionen der 71 Gefangenen des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel im April 1945.

 

Zu den Verbrechen der Hamburger Polizei im Nationalsozialismus gehört die Exekution von
68 Männern und 13 Frauen im KZ Neuengamme Ende April 1945. Ihre Namen hatte die Geheime Staatspolizei in den letzten Kriegswochen zusammengestellt; sie galten als besonders gefährliche Personen. Dazu zählten Hamburger Widerstandskämpfer der Bästlein-Jacob-Abshagen-Organisation, Vorstandsmitglieder des tschechischen Vereins Svornost, die Grafikerin Annemarie Ladewig oder die Schauspielerin Hanne Mertens.
Was lässt sich über die Hintergründe dieser Mordaktion sagen? Wer war an der Erstellung der Namensliste beteiligt? Welche Informationen  haben wir heute über die Abläufe? Gibt es Zeitzeugenberichte?

Herbert Diercks, wissenschaftlicher Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, stellt in seinem Vortrag die verschiedenen Quellen vor, die für die Beantwortung der Fragen  heran gezogen werden können. Sie sind voller Widersprüche, der Forschung bisher kaum bekannt und lassen neue Interpretationen zu.

 

 

Ort: Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933 – 1945

Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg (S/U-Bahnhof Ohlsdorf (S1/ U1))

 

 

 

 

 

Eine Veranstaltung der

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Jean-Dolidier-Weg 75

D - 21039 Hamburg

Telefon: 040 - 428 131 500

Telefax: 040 - 428 131 525

Email: info@kz-gedenkstaette-neuengamme.de

Internet: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

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