Veranstaltungen

3. November 2021 , 17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Diskussion Präsentation

DIE GEFORDERTE MITTE– rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen

Programm:

Begrüßung: Anne Seyfferth, Leiterin FES-Landesbüro Brandenburg Impuls: Die wesentlichen Ergebnisse der FES-Studie „Die geforderte Mitte“ Franziska Schröter, "Projekt gegen Rechtsextremismus" der Friedrich-Ebert-Stiftung Reaktionen und Debatte mit: Daniela Kolbe, MdB a.D., stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung Inka Gossmann-Reetz, MdL, Sprecherin für Innenpolitik und für die Bekämpfung von Rechtsextremismus der SPD-Landtagsfraktion Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam Moderation: Elise LandschekAlle zwei Jahre untersucht die Friedrich-Ebert-Stiftung wie verbreitet rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in der Mitte unserer Gesellschaft sind. Hasskampagnen, Gewalt, rechter Terror und neue rechte Gruppen haben die Mitte in den vergangenen Jahren getroffen. Was heißt das für die demokratische Orientierung der Gesellschaft? Die diesjährige veröffentlichte Studie „Die geforderte Mitte“ erkennt sowohl Entwicklungen, die die Demokratie fördern, als auch solche, die sie gefährden. Die Mitte selbst schätzt den Rechtsextremismus als größte Bedrohung für die Demokratie ein, und hierin liegt die Chance, ihm zu begegnen. Offener Rechtsextremismus ist dabei unter Ostdeutschen grundsätzlich nicht stärker verbreitet, als unter Westdeutschen. Unter Ostdeutschen finden sich aber eher Meinungen im Graubereich zwischen klarer Ablehnung und klarer Zustimmung sowie eine höhere Abwertung von "Fremden". Die durchschnittliche Zustimmung zu rechtsextremen Einstellungen ist in Brandenburg laut dieser Studie am höchsten. Dort ist auch der Anteil von Ausländer*innen im Vergleich zu den westlichen Bundesländern sehr gering und die AfD war bei den Bundestagswahlen 2017 hier besonders erfolgreich. Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier: www.fes.de/mitte-studie Welches sind die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie? Mit welchen Strategien kann demokratiegefährdenden Einstellungen in Brandenburg entgegengewirkt werden? Was sind Aufgaben für Politik und politischer Bildung? Zu dieser Diskussion laden wir Sie herzlich ein. Eine Teilnahme kann sowohl vor Ort als auch online erfolgen.Alle zwei Jahre untersucht die Friedrich-Ebert-Stiftung wie verbreitet rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in der Mitte unserer Gesellschaft sind. Hasskampagnen, Gewalt, rechter Terror und neue rechte Gruppen haben die Mitte in den vergangenen Jahren getroffen. Was heißt das für die demokratische Orientierung der Gesellschaft? Die diesjährige veröffentlichte Studie „Die geforderte Mitte“ erkennt sowohl Entwicklungen, die die Demokratie fördern, als auch solche, die sie gefährden. Die Mitte selbst schätzt den Rechtsextremismus als größte Bedrohung für die Demokratie ein, und hierin liegt die Chance, ihm zu begegnen. Offener Rechtsextremismus ist dabei unter Ostdeutschen grundsätzlich nicht stärker verbreitet, als unter Westdeutschen. Unter Ostdeutschen finden sich aber eher Meinungen im Graubereich zwischen klarer Ablehnung und klarer Zustimmung sowie eine höhere Abwertung von "Fremden". Die durchschnittliche Zustimmung zu rechtsextremen Einstellungen ist in Brandenburg laut dieser Studie am höchsten. Dort ist auch der Anteil von Ausländer*innen im Vergleich zu den westlichen Bundesländern sehr gering und die AfD war bei den Bundestagswahlen 2017 hier besonders erfolgreich. Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier: www.fes.de/mitte-studie Welches sind die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie? Mit welchen Strategien kann demokratiegefährdenden Einstellungen in Brandenburg entgegengewirkt werden? Was sind Aufgaben für Politik und politischer Bildung? Zu dieser Diskussion laden wir Sie herzlich ein. Eine Teilnahme kann sowohl vor Ort als auch online erfolgen.

Ort:

Villa Bergmann, Berliner Str. 62, 14467 Potsdam

Veranstalter:

Friedrich Ebert Stiftung