Veranstaltungen

11. März 2016 , 13:00 Uhr
Colloquium

Die Gestapo. Täter – Opfer. Forschung – Gedenken

Programm:

Die Geschichte der Gestapo in Köln und dem Rheinland ist intensiv, aber keineswegs erschöpfend erforscht. Welche Aspekte noch genauerer Untersuchung bedürfen, erläutert Thomas Roth für die Kölner Gestapo. Thomas Grotum stellt Fragestellungen, Quellen und Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Gestapo Trier vor.

Im zweiten Teil werden die Akteure, die Biografien der Täter betrachtet. Akim Jah skizziert die Karriere von Kurt Venter, leitender Gestapobeamter in Rheinland und Berlin. Christina Ullrich zeigt auf, wie die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft mit Exponenten der NS-Sicherheitspolizei umging. Ingo Niebel stellt sein Projekt einer Biografie Kurt Lischkas vor.

Zum Abschluss werden zwei Gedenkinitiativen präsentiert: Matthias Wagner thematisiert die Aufarbeitung der Geschichte des Arbeitserziehungslagers Hunswinkel. Daniel Weyssow schildert die Bemühungen, die Zellen des Gestapogefängnisses in Brüssel zu erhalten.

Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe des Forschungsinteresses wird erbeten (nsdok@stadt-koeln.de).

Der Programmablauf findet sich unter www.NSDOK/Arbeitsbereiche/Forschung/Kolloquien.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Thomas Roth | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Ort:

Veranstalter: