Veranstaltungen

25. Januar 2013 , 18:00 Uhr
Diskussion

"Die UdSSR und die deutsche Frage 1941–1949": Ostdeutsche Staatsgründung und Berlin-Krise 1948/49

Programm:

Es diskutieren mit dem Herausgeber Jochen P. Laufer (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam):

Wladimir M. Grinin (Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland)

Aleksandr I. Kusnezow (Direktor des Historisch-Dokumentarischen Departements des russischen Außenministeriums)

Alexander O. Tschubarjan (Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften und Direktor des Moskauer Instituts für Allgemeine Geschichte)

Aleksej A. Sindejew (Mitarbeiter des Moskauer Instituts für Allgemeine Geschichte)

Moderation:
Martin Sabrow (Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Begrüßung:
Florian R. Simon (Geschäftsführer des Verlages Duncker & Humblot)

Zeit: Freitag, den 25. Januar 2013, 18.00 Uhr

Ort: Botschaft der Russischen Föderation, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin

Anmeldung:
Eine schriftliche oder telefonische Anmeldung bis zum 20. Januar 2013 beim Sekretariat des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, unter Tel. 0331 2899157 oder per Email: sekretariat@zzf-pdm.de ist erforderlich.

Zur Dokumenten-Edition:

Der Band ist im Sommer 2012 gleichzeitig in Moskau in russischer und in Berlin in deutscher Sprache erschienen. Im Mittelpunkt stehen die erste Berlin-Krise und der Abschluss der ostdeutschen Staatsgründung. Die abgedruckten Quellen und deren quellenkritische Kommentierung bieten eine neue Perspektive auf die „Berliner Blockade“. Die Grundlagen der ostdeutschen Staatsgründung lassen sich nun klarer erkennen. Die Einleitungen und die Kommentierung der identischen Dokumentenauswahl lassen nicht nur den gegenwärtigen Stand der Erschließung sowjetischer Quellen erkennen, sondern verdeutlichen auch deren unterschiedliche Einordnung in die Forschungen zur deutschen und russischen Zeitgeschichte.

Diese Gemeinschaftsleistung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, des Historisch-Dokumentarischen Departements des russischen Außenministeriums und des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften wurde mit Unterstützung der Deutsch-Russischen Historikerkommission vollendet.

* Jochen P. Laufer/Georgij P. Kynin (Hg.), Die UdSSR und die deutsche Frage 1941–1949. Dokumente aus russischen Archiven. Band 4: 18. Juni 1948 bis 5. November 1949, Duncker & Humblot: Berlin 2012.

Die Herausgeber:

Georgij Pavlovič Kynin (geb. 1925) verstarb am 22. April 2012. Er war von 1943–1945 als Soldat in der Roten Armee und studierte danach am Moskauer Institut für Internationale Beziehungen. Seine diplomatische Arbeit führte ihn nach Wien, Berlin, Rostock und Leipzig. Im Rang eines außerordentlichen und bevollmächtigten Gesandten arbeitete er bis 2006 im Historisch-Dokumentarischen Departement des Moskauer Außenministeriums.

Jochen Paul Laufer (geb. 1956) studierte Geschichte und promovierte 1987 an der Berliner Humboldt-Universität. Seine Forschungen konzentrieren sich seit 1992 als Mitarbeiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam auf die sowjetische Deutschland- und Reparationspolitik. 2009 erschien bei Böhlau seine Untersuchung „Pax Sovietica“ zur sowjetischen Kriegszielpolitik während des Zweiten Weltkrieges.

Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auch auf unserer Website unter http://zzf-pdm.de/site/317/default.aspx#UdSSR.

Ort:

Botschaft der Russischen Föderation, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin

Veranstalter:

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam