Veranstaltungen

16. Mai 2017 , 20:00 Uhr
Vortrag

Die wirtschaftliche Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern während der NS-Zeit

Programm:

Die wirtschaftliche Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung und der Zwangsverkauf von Firmen und Grundstücken jüdischer Eigentümer war auch in Württemberg und Hohenzollern ein komplexer Vorgang, an dem viele Akteure wie Kommunen und der Staat, die NSDAP, Gestapo, Institutionen und „Volksgenossen“ mitwirkten. Diese massive Verfolgung führte zur Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung, die vor 1933 beruflich meist erfolgreich war. Der Vortrag wird die Perspektiven von Tätern, Opfern und Beteiligten sowie die regionale Entwicklung auch mit Beispielen aus Hechingen exemplarisch vorstellen.

Dr. Martin Ulmer ist Geschäftsführer des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb e.V. und Lehrbeauftragter an Ludwig-Uhland-Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

Ort:

Alte Synagoge Hechingen | Goldschmiedstraße 22, 72379 Hechingen

Veranstalter:

Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb