Veranstaltungen

27. Januar 2014 , 18:30 Uhr
Zeitzeugen

Die Zeit der Entmenschlichung – Überleben im Ghetto Litzmannstadt sowie in den KZs Auschwitz, Groß-Rosen und Flossenbürg

Programm:

Zeitzeugengespräch mit Leon Weintraub

 

Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Datum: Montag, 27. Januar, 18.30 Uhr

 

Leon Weintraub wurde am 1. Januar 1926 in Lodz/Polen geboren. Nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Polen musste die Familie bereits im Winter 1939 ins Ghetto Litzmannstadt umziehen. Bei der Liquidierung des Ghettos im August 1944 kam Leon auf einen Transport nach Auschwitz-Birkenau und wurde dort von seiner Familie getrennt. Nach einigen Wochen gelang es ihm, aus Auschwitz zu entkommen, indem er sich unbeobachtet einem Arbeitstransport angeschlossen hatte. Im Groß-Rosener  Außenlager Dörnhau musste Leon Weintraub bis zum Februar 1945 als Elektriker arbeiten und wurde dann, nach einem „Todesmarsch“, zuerst in das Konzentrationslager Flossenbürg und anschließend im Zuge der „Evakuierung“ der Konzentrationslager in verschiedene Arbeitslager deportiert. Er erlebte schwerkrank und abgemagert in der Nähe von Donaueschingen die Befreiung durch die französische Armee. Leon Weintraub lebt heute in Schweden.

Eintritt frei

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