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27. Oktober 2013 , 14:00 Uhr
Ausstellungseröffnung

Die Zentrale des KZ-Terrors Die Inspektion der Konzentrationslager 1934-1945. Eine Ausstellung am historischen Ort

Programm:

Im Gebäude der ehemaligen „Inspektion der Konzentrationslager“ in Oranienburg eröffnet die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten am Sonntag, 27. Oktober 2013, um 14 Uhr eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Zentrale des nationalsozialistischen Terrors in den Konzentrationslagern. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wird die brandenburgische Kulturministerin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst zu den Anwesenden sprechen.

 

Der größte Teil des weitgehend im Originalzustand erhaltenen Gebäudes wird heute vom Finanzamt Oranienburg genutzt. Mit großformatigen Fotos wird die neue Ausstellung künftig die Besucher bereits beim Betreten des Foyers auf die besondere Geschichte des Gebäudes aufmerksam machen. Mit Objekten, Dokumenten und Fotos zeigt sie die realen Auswirkungen, die die Entscheidungen der Schreibtischtäter für die Häftlinge in den Konzentrationslagern zur Folge hatten. Interaktive Medieneinheiten veranschaulichen das von diesem Gebäude aus bürokratisch gesteuerte KZ-System mit seinen insgesamt 32 Hauptlagern und über 1.000 Außenlagern. Außerdem werden Vertiefungseinheiten zu Täterbiografien präsentiert.

 

„Wir hoffen, dass die neue Dauerausstellung, die in das dezentrale Museumskonzept der benachbarten Gedenkstätte Sachsenhausen integriert ist, dazu beitragen wird, diese für die KZ-Verbrechen so bedeutsame Institution stärker in das öffentliche Bewusstsein zu heben“, sagte Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch heute in Oranienburg. „Immerhin ist das Gebäude der ehemaligen ‚Inspektion der Konzentrationslager‘ in Oranienburg nach der Zerstörung des ehemaligen Reichssicherheitshauptamtes in Berlin das wichtigste erhaltene Bauzeugnis der nationalsozialistischen Schreibtischtäter“, so Morsch

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