Veranstaltungen

1. Mai 2021 - 1. Juni 2021
Ausstellung

Eine andere Italienische Reise - Der zweite Weltkrieg in Italien: Orte, Geschichte und Erinnungen

Programm:

Wanderausstellung

Das Nationale Institut "Ferruccio Parri" hat vom deutschen Außenministerium über den Deutsch-Italienischen Zukunftsfonds eine Förderung für die Durchführung des Projekts "Die Vergangenheit der anderen erkennen" erhalten. Das Projekt, das das Netzwerk "Landschaften der Erinnerung" als Partner hat, sieht die Erstellung einer Ausstellung, eines Portals und einer Konferenz zu italienischen Erinnerungsorten an den Zweiten Weltkrieg vor, die sich an die deutsche und europäische Öffentlichkeit richten.

Das erste Produkt des Projekts ist die Ausstellung "Eine andere Reise in Italien. Orte, Geschichte und Erinnerung des Zweiten Weltkriegs in Italien", bestehend aus zweisprachigen Tafeln, die über QR-Codes mit dem Portal verbunden sind.

Die italienische Reise ist bekanntlich der Titel der berühmten Grand Tour, die Goethe Ende des achtzehnten Jahrhunderts unternahm. Eine Anregung, die wir aufgegriffen haben, um dem europäischen Publikum eine weitere (und andere) Reise auf der Halbinsel vorzuschlagen, deren Protagonisten ein junger deutscher Besucher und ein gleichaltriges italienisches Mädchen sind. Ersterer, fasziniert von den Orten, die mit dem Zweiten Weltkrieg und der Resistenza in Italien in Verbindung stehen, lässt sich von den Erklärungen und Beobachtungen der Letzteren leiten und stellt einen Dialog mit ihr her, der darauf abzielt, gegenseitige Vorurteile zu überwinden.

Wir haben zehn zentrale Themen für das Verständnis des Krieges in Italien identifiziert:Faschismus und Antifaschismus; Faschistische Kriege; Geteiltes Italien; Deutsche Besetzung; Antisemitismus und der Holocaust; Deportationen; Deutsche Krieg; Krieg der Alliierten; Widerstandsbewegungen; Nachkriegszeit.

Für jedes Thema haben wir einen symbolischen Ort und acht weitere besonders bedeutsame Orte identifiziert. Indem wir sie miteinander verbinden, haben wir eine Reiseroute konstruiert, die die gesamte Halbinsel berührt und sich mit den angegebenen Themen beschäftigt. Die Orte stehen im Mittelpunkt des Dialogs zwischen unseren beiden Begleitern, aber sie werden auch durch historische Texte, Auszüge aus Memoiren von Zeitzeugen, Fotos, Chronologien, Infografiken und Originalkarten erzählt. Über QR-Code verweisen wir auf das verlinkte Portal für nützliche Einblicke.

Die Ausstellung will den Besucher auf eine Reise durch Raum und Zeit mitnehmen und nicht nur einen historischen Überblick geben, sondern vor allem darüber nachdenken, wie der Krieg für die Italiener war; wie sie ihn erlebt und erinnert haben; warum heute, wo die direkten Protagonisten verschwinden, die Orte ihrerseits zu Zeugen werden können, wenn man sie mit den richtigen Fragen befragt.

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Konzept der Ausstellung

Anfrage für die Zusammenarbeit und Ausrichtung der Ausstellung

Ort:

Veranstalter:

Fondazione 'Museo e Centro di Documentazione della Deportazione e Resistenza - Luoghi della Memoria Toscana'