Veranstaltungen

17. Januar 2019 , 11:00 Uhr
Ausstellungseröffnung 1 permanent

Eine Stadt und ihr KZ. Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945

Programm:

Eine Stadt und ihr KZ. Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945

Donnerstag, 17. Januar 2019, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung, Rathaus Hamburg

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zeigt anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus vom 17. Januar bis 10. Februar 2019 mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft die Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ. Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945“ in der Diele des Hamburger Rathauses.

Am 17. Januar 2019 um 11 Uhr eröffnet die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit die Ausstellung im Kaisersaal des Rathauses. Sprechen werden auch Edith Kraus (Zeitzeugin, Überlebende der KZ Auschwitz und Neuengamme) und die Kuratorin der Ausstellung Alyn Beßmann (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Bis heute gelten Konzentrationslager vor allem als Terrorstätten der SS. Doch auch die Hansestadt Hamburg hatte erheblichen Anteil an der Gründung und dem Ausbau des KZ Neuen­gamme. Insgesamt mussten in den 15 Außenlagern, die sich auf dem Hamburger Stadtgebiet befunden haben, über 5000 männliche und annähernd 3000 weibliche Häftlinge in der Kriegswirtschaft arbeiten. Treiben­de Kraft waren dabei Hambur­ger Firmen und städtische Behör­den.

Die Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ: Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945“ thematisiert den umfangreichen Einsatz von Häftlingen des KZ Neu­engamme im Zentrum der Stadt und das Handeln der verantwortlichen Akteure. Sie wird anläss­lich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Natio­nalsozialismus am 27. Januar von der Hamburgischen Bürgerschaft präsentiert.

Zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen Orten begleiten die Ausstellung.


Das Themenspektrum reicht von einer Podiumsdiskussion zum Umgang Hamburgs mit dem NS-Erbe (31. Januar) bis zu einer Ton-Bild-Collage des Lichtkünstlers Michael Batz am ehemaligen KZ-Außenlager Dessauer Ufer (3. Februar). Das Veranstaltungsprogramm finden Sie anbei.

Carola Veit (Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft): „Auch mehr als sieben Jahrzehnte nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz haben der Rassenwahn und der Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten nichts von ihrer unmenschlichen Grausamkeit verloren. Mit dem KZ in Neuengamme war auch unsere Heimatstadt Teil dieser Tötungsmaschine. Diese Ausstellung sowie die weiteren Veranstaltungen rund um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus sollen nicht nur den Blick zurücklenken, sondern eine Aufforderung sein, Demokratie und Toleranz zu bewahren und zu schützen.“

 

Detlef Garbe (Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme): „Die Ausstellung zeigt, dass die Geschichte des KZ Neuengamme aufs Engste mit der Geschichte unserer Stadt verflochten ist. Diese enge Verbindung gibt auch eine Erklärung dafür, weshalb jahrzehntelang durchaus erfolgreich versucht wurde, das in den eigenen Stadtgrenzen gelegene Konzentrationslager aus der historischen Erinnerung auszugrenzen.“

Öffnungszeiten der Ausstellung im Hamburger Rathaus, Rathausdiele:

Donnerstag, 17. Januar-Sonntag, 10. Februar 2019

Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr
Samstag 10 bis 18 Uhr

Sonntag 10 bis 17 Uhr.

(Bitte beachten Sie: Bei speziellen Rathausveranstaltungen kann es zur vorübergehenden Schließung der Ausstellung kommen.)

 

Der Eintritt ist frei.

 

Dr. Iris Groschek

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Tel.: 040 / 428 131 - 521

E-Mail: iris.groschek@bkm.hamburg.de

 

Anmeldung zur Ausstellungseröffnung

 

Sascha Balasko

Pressesprecher der Hamburgischen Bürgerschaft,

Tel.: 040 / 4 28 31 - 24 24

E-Mail: presse@bk.hamburg.de

 

 

 

 

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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Dr. Iris Groschek

Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations

Jean-Dolidier-Weg 75

21039 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 / 42 81 31 - 521

Fax: +49 (0)40 / 42 79 24 - 521

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