Veranstaltungen

28. September 2015 , 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Präsentation

Entrechtung, Widerstand, Deportationen 1933 – 1945 und die Zukunft der Erinnerung in Hamburg

Programm:

Auf der Veranstaltung im Körber-Forum werden die Herausforderungen einer partizipativen Erinnerungskultur in Deutschland ausgelotet und aktuelle Pläne zur Entwicklungen des Gedenkortes sowie des Dokumentationszentrums "Denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Erinnern an die Deportierten aus Hamburg 1940 bis 1945" vorgestellt. Im Zentrum steht die Präsentation neuer Bildungsmaterialien zum geplanten Gedenkort, die die Hintergründe von Verfolgung und Deportationen von Juden sowie Sinti und Roma in Hamburg im Nationalsozialismus, Formen von Widerstand und von Täterschaft sowie unterschiedliche Formen des Erinnerns beleuchten. Das Materialheft ermöglicht es Lehrkräften, anhand lokaler Beispiele neue Wege der inhaltlichen Vermittlung des Nationalsozialismus zu beschreiten.

Programm:

Begrüßung (Sven Tetzlaff, Körber-Stiftung)

Impulsvortrag: Herausforderungen einer partizipativen Erinnerungskultur (Dr. Harald Schmid, Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten);

Podiumsgespräch: Neue Wege der inhaltlichen Vermittlung des Nationalsozialismus – vom Partizipationsprojekt zu den Bildungsmaterialien (Carmen Ludwig, Körber-Stiftung; Zandile Ngono, Partizipationsprojekt; Dr. Oliver von Wrochem, KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Dr. Helge Schröder, Landesinstitut für Lehrerbildung)

Perspektiven: Denk.mal Hannoverscher Bahnhof – zur Entwicklung eines Gedenkortes (Dr. Linde Apel, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg; Dr. Detlef Garbe, KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Flyer

Ort:

Veranstalter: