Veranstaltungen

27. Januar 2017 , 16:00 Uhr
Gedenkveranstaltung

Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

Programm:

Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der offizielle Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, und im Jahr 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in einer Resolution diesen Tag zum internationalen Holocaustgedenktag. 

Hierzu laden Rat und Verwaltung der Stadt Wuppertal, die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, die Bergische Universität Wuppertal und die evangelische CityKirche Elberfeld Sie herzlich ein.

In diesem Jahr wird der Nachmittag durch Studierende der Bergischen Universität gestaltet. Sie stellen die Gedenkstunde unter das Thema

„Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Die Studierenden haben sich mit der Frage beschäftigt, wie man sich heute als junger Mensch, 72 Jahre nach der Ermordung so unfassbar vieler Menschen, angemessen an die Opfer erinnern kann. Wie erleben wir eigentlich „Erinnerungskultur“? An welche Menschen wird vielleicht zu wenig oder gar nicht gedacht? Welche Rolle spielt die Politik, welche die Schule, die Medien? Und was hat das alles mit uns zu tun? Welchen Nutzen hat der Blick in die Geschichte, wenn es um Probleme der Gegenwart geht? Was bedeutet es, „aus der Geschichte zu lernen“, und was welchen Sinn hat dabei die Würdigung der ermordeten Menschen?

Die Studierenden verstehen ihren Beitrag als einen Versuch, sich fragend und skeptisch, kritisch und selbstkritisch dem Thema des Erinnerns zu nähern.

Es sprechen außerdem:

Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal

Ort:

Veranstalter: