Veranstaltungen

19. April 2017 , 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Gespräch

Erinnerung an Emil Heitmann und Walter Wächter

Programm:

Emil Heitmann und Walter Wächter waren im Hamburger Widerstand aktiv. Sie wurden deshalb verhaftet, gemeinsam angeklagt und verurteilt. Beide waren mehrere Jahre im KZ Fuhlsbüttel und im Bremer Zuchthaus Oslebshausen inhaftiert. Nach ihrer Haftent­lassung 1938 verloren sich die beiden Männer für immer aus den Augen.

Walter Wächter floh aus Deutschland und lebte bis zu seinem Tod 1983 in Schweden. Emil Heitmann blieb in Hamburg und wurde als politisch Vorbe­strafter im Krieg zum Bewäh­rungsbataillon 999 eingezogen. Nach Kriegsende arbeitete er in Hamburg als Ingenieur und engagierte sich bis zu seinem Tod 1995 u.a. für die Einrichtung und den Erhalt der Gedenk­stätte Plattenhaus Poppenbüttel.

Einführung durch Herbert Diercks (KZ-Gedenkstätte Neu­engamme). Anschließendes Gespräch mit Heide Wittmann (USA, Tochter von Emil Heitmann) und Torkel Wächter (Schweden, Sohn von Walter Wächter) über ihre Väter, deren Erzählungen über Widerstand und Verfolgung und die Bedeutung dieser Vergangenheit für die Familie. Das Gespräch moderiert Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Ort:

Forum Alstertal, Kritenbarg 18, 22391 Hamburg

Veranstalter: