Veranstaltungen

13. September 2018 , 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung

Eröffnung: Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

Programm:

14. September bis 4. November 2018

Sie sind klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Anhand von Klebezetteln lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Sie transportieren Feindbilder, schüren Vorurteile und rufen zum Teil unverhohlen zu Verfolgung und Gewalt auf. Neben Hass und Hetze findet aber auch die Gegenwehr ihren Ausdruck in diesem Kommunikationsmittel: Die Angefeindeten, engagierte Einzelne und gesellschaftliche Gruppen setzen der Bilderflut eigene Motive entgegen, um den aggressiven Botschaften mit Fantasie und Ideenreichtum zu begegnen.

Eine Ausstellung des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin und des Zentrums für Jüdische Studien, Berlin-Brandenburg, und des NS-Dokumentationszentrum München

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Ort:

Veranstalter: