Veranstaltungen

26. April 2015 , 14:30 Uhr
Gedenkveranstaltung

Gedenken zu den Todesmärschen aus Dachau

Programm:

Stationenweg 70 Jahre nach dem Todesmarsch aus dem KZ Dachau
Angesichts des Vorrückens der US-Armee brachte die Dachauer SS am 26. April 1945 etwa 9000 Häftlinge auf den Weg in Richtung Alpen. Die meisten mussten sich zu Fuß auf den Todesmarsch machen. Wer nicht mehr
weitergehen konnte, wurde von SS-Männern ermordet. Mehr als 1000 Häftlinge starben.


14.30 Uhr: Versöhnungskirche, KZ-Gedenkstätte – Auftakt Zeitzeugenstatements: Dr. h.c. Max Mannheimer, Fritz Koeniger und Herzog Franz von Bayern / Musik: Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau
15.15 Uhr: Gedenkweg im Schweigen auf der „Lagerstraße“ durch das Jourhaus, weiter mit einem stillem Gedenken am Dachauer Todesmarschmahnmal an der Theodor-Heuss-Straße
16.30 Uhr: Station: Nie wieder Rassismus! - auf Höhe der Montessori-Schule – gestaltet vom Arbeitskreis Asyl Dachau mit Flüchtlingen aus der Unterkunft an der Kufsteiner Straße
17.00 Uhr: Gedenkweg von Dachau nach Karlsfeld
18.00 Uhr: Todesmarschmahnmal Karlsfeld und Korneliuskirche Stilles Gedenken und Abschluss
Zeitzeugenstatement: Irmgard Schmidt / Musik: „Kornelius Voices“


Der Stationenweg wird den ersten Kilometern des Todesmarsches folgen. Er führt an einer maroden Barackenunterkunft für Flüchtlinge auf dem Gelände eines früheren KZ-Außenlagers entlang. An dieser Station setzten der »Runde Tisch gegen Rassismus Dachau« und der Arbeitskreis Asyl ein Zeichen für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge und gegen aktuelle Menschenrechtsverletzungen.


Kooperation: Evangelisches Podium Dachau und Dachauer Forum.

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