Veranstaltungen

14. März 2012 - 16. März 2012
Tagung / Seminar / Workshop

Gedenkstättenpädagogik und Soziale Arbeit

Programm:

Gedenkstättenpädagogik und Soziale Arbeit

Arbeitstagung vom 14.03. bis 16.03.2012 in Freiburg

Die Arbeitstagung Gedenkstättenpädagogik und Soziale Arbeit versteht sich als Fortführung der gleichnamigen Tagung, die wir am 24. & 25. März 2011 in Freiburg veranstalteten. Für die neue Tagung im März 2012 verfolgen wir zwei Ziele:

  • Wir wollen weiter an der Frage arbeiten, wo die Möglichkeiten und Grenzen einer Gedenkstättenpädagogik in der Sozialen Arbeit zu sehen sind.
  • Gemeinsam mit dem Fritz-Bauer-Institut wollen wir darüber nachdenken, wie ein Curriculum für eine Aus- oder Fortbildung zur Gedenkstättenpädagogin/ Gedenkstättenpädagoge aussehen muss.

In der Vorbereitungsgruppe haben wir an folgende Tagungsstruktur bzw. Tagungsinhalte gedacht:

Die Tagung beginnt am Mittwoch 15.00. Einsteigen wollen wir mit einem Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt; er leitete fünf Jahre als Direktor das Fritz-Bauer-Institut. Er wird sich der Frage der Grenzen einer Gedenkstättenpädagogik in der Sozialen Arbeit annehmen. In einem zweiten Vortrag wird Herr Prof. Dr. Wolf Ritscher von der Hochschule Esslingen die von Prof. Brumlik aufgeworfene Frage der Grenzen der Gedenkstättenpädagogik aus der Perspektive eines Hochschullehrers, der Sozialarbeiter ausbildet, beleuchten. Prof. Ritscher ist Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz.

Aus der Erfahrung der 2011-er Tagung, auf der sich drei Projekte aus der ‚Schnittstelle’ zwischen Gedenkstättenpädagogik und Sozialer Arbeit vorstellten, wollen wir am Donnerstag, 15. März, die Gelegenheit geben, dass sich weitere vier Projekte aus diesem Bereich vorstellen. Hierzu bitten wir Sie recht herzlich uns mitzuteilen, wenn Sie Ihr Projekt vorstellen möchten.

Zur Einführung wird Herr Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann von der Evangelischen Hochschule Freiburg pädagogische Fragen in der Gedenkstättenpädagogik aufwerfen. Prof. Dr. Reinhold Boschki von der Universität Bonn wird im Anschluss an die Projekt-Vorstellungen einen ersten Ausblick auf ein mögliches Curriculum wagen.

Am Freitag, 16. März, wollen wir uns dann gemeinsam mit Gottfried Kößler, stellvertretender Direktor und Leiter der Pädagogischen Abteilung des Fritz-Bauer-Instituts der oben aufgeworfenen Frage eines Curriculums für eine Aus- oder Fortbildung zur Gedenkstättenpädagogin/ Gedenkstättenpädagogen nachgehen. Herr Kößler wird uns zum Einstieg seine Gedanken hierzu referieren.

In einer abschließenden Diskussion wäre zu klären, wie wir weiter arbeiten. Insbesondere soll uns dann die Frage beschäftigen, wie wir uns eine Weiterqualifizierung vorstellen.

Ende der Tagung wäre dann so gegen 13.00 Uhr.  

Wir möchten Sie nun herzlich bitten uns mitzuteilen, ob Sie an dieser Tagung teilnehmen möchten. Wir wären Ihnen darüber hinaus dankbar, wenn Sie uns Personen oder Institution benennen, die an dieser Tagung Interesse haben könnten. Sollten Sie selbst gedenkstättenpädagogische Projekte durchführen, würden wir uns freuen, wenn Sie ihr Projekt in diese Tagung mit einbringen könnten. Bitte geben Sie uns hierzu einen Hinweis bis spätestens 9. September 2011.

Anschrift:

Prof. Werner Nickolai

Katholische Hochschule Freiburg

Karlstr. 63

79104 Freiburg

Freiburg, den 26.07.2011Für die Vorbereitungsgruppe:

Prof. Werner Nickolai, Katholische Hochschule Freiburg

Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann, Evangelische Hochschule Freiburg

Dr. Stephan Marks, Freiburger Institut für Menschenrechtspädagogik

Ort:

Freiburg

Veranstalter:

Katholische Hochschule Freiburg