Veranstaltungen

29. Januar 2018 , 16:00 Uhr - 20:00 Uhr
Gedenkveranstaltung Ausstellungseröffnung

Gedenkstunde und Ausstellungseröffnung

Programm:

Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar laden wir Sie und Euch herzlich ein, gemeinsam mit uns der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma zu gedenken.

 

Die Gedenkstunde findet am 29. Januar 2018 von 16.00 bis 16.30 Uhr am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg, zwischen Reichstagsgebäude und Brandenburger Tor) statt.

 

Es sprechen:

 

·         Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

·         Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e. V.

·         Oswald Marschall, stellvertretender Vorsitzender des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg

 

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma erinnern mit dieser Gedenkveranstaltung an die über 500.000 Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes.

 

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung laden wir ins DokuZ Sinti und Roma Berlin zur Ausstellungseröffnung:

 

„Die NS-Verfolgung der Sinti und Roma in Berlin“, eine Ausstellung des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg.

 

Bei der Eröffnung spricht unter anderem die Historikerin Josephine Ulbricht (Leipzig) zum Thema: „Verwaltet und verwertet. Der Umgang der NS-Behörden mit dem Vermögen deportierter Sinti und Roma“ (Arbeitstitel).

 

Die Ausstellungseröffnung findet am Montag, den 29. Januar 2018, von 18.00 bis 20.00 Uhr in den Räumlichkeiten des DokuZ Sinti und Roma (Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84.2, 10969 Berlin) statt. Dort ist die Ausstellung bis zum 4. April zu sehen. Öffnungszeiten : Montag und Mittwoch von 9.30 bis 16 Uhr sowie auf Anfrage (berlin@sintiundroma.de)

Era Trammer und André Raatzsch zeigen Filme, die sie für den Archivbereich Bilderpolitik von RomArchive produziert haben, und sprechen mit dem Publikum über Bilderpolitik.

Era Trammer ist als Regisseurin und Cutterin tätig. Sie produzierte diverse Dokumentarfilme Dokumentationen und Musikvideos. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt hauptsächlich im Bereich Gesellschaftspolitik, z.B. Machtstrukturen, Diskriminierung, Kulturpolitik und Geschlechterverhältnisse.

André Raatzsch setzte mehrere künstlerische und kulturelle Projekte um. Darin werden mit dokumentarischen, partizipativen und künstlerischen Methoden die bildlichen Darstellungen, anders gesagt die Bilderpolitik der Sinti und Roma Darstellungen hinterfragt, kritisch reflektiert und mit dem dazugehörigen fotografischen Diskurs verbindet. Andre Raatzsch ist Mitarbeiter der Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und ist Künstlerischer Leiter der Archivbereichs Bilderpoltik des Projekts RomArchive, Digitales Archiv der Sinti und Roma.

Einladung (pdf)

Ort:

Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma, DokuZ Sinti und Roma

Veranstalter:

DokuZ Sinti und Roma Berlin