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21. Oktober 2013 , 19:00 Uhr
Buchpräsentation Diskussion

Genug wiedergutgemacht? Fragen nach sechs Jahrzehnten

Programm:

Inwiefern betrifft die Verantwortung für NS-Verbrechen die deutsche Gesellschaft noch heute? Warum erwarten wir überhaupt, dass Kollektive von Nachfahren Verantwortung für Untaten ihrer Vorfahren übernehmen? Und wenn sie dies tun sollten, gibt es einen Abschluss, nicht im Sinne des Todes der Opfer, sondern einen, der moralisch und rechtlich gerechtfertigt werden kann? Und wenn ja, wie sähe der aus?

Anlässlich der Veröffentlichung des Sammelbandes »Globalisierung der Wiedergutmachung. Politik, Moral, Moralpolitik« (Hg. José Brunner, Constantin Goschler und Norbert Frei) setzen sich drei Fachleute mit diesen und anderen Fragen auseinander, die sich nach sechs Jahrzehnten Wiedergutmachungsleistungen an NS-Verfolgte stellen.


Es diskutieren:
José Brunner (Rechtswissenschaftler an der Universität Tel Aviv)
Petra Bahr (Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschland)
Cilly Kugelmann (Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin)

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