Veranstaltungen

9. März 2016 - 11. März 2016
Tagung / Seminar / Workshop Forum

Geteiltes Gedächtnis. Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit im Europa des 21. Jahrhunderts

Programm:

Die internationale Tagung „Geteiltes Gedächtnis. Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit im Europa des 21. Jahrhunderts “/„Divided Memory: Remembering Nazi Forced Labour in Twenty-First- Century Europe“ ist Teil des Programms „Zwangsarbeit und Vergessene Opfer“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Sie wird durchgeführt von der Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus, Prof. Dr. Michael Wildt in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, dem Museum der Arbeit und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Die dreitägige Veranstaltung, die vom 9.-11. März 2016 im Hamburger Museum der Arbeit stattfindet, ist als internationales Forum zum Thema „NS-Zwangsarbeit“ konzipiert mit partizipativen Formaten wie Workshops, Exkursionen, Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen. Sie bildet den Auftakt für eine Reihe von weiteren internationalen Tagungen, die Forschende, besonders Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verschiedener europäischer Länder zusammenbringen möchte mit Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem universitären und musealen Bereich sowie aus anderen Organisationen.
Wie kaum ein anderes Forschungsthema ist die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in den letzten Jahren in den wissenschaftlichen und erinnerungsgeschichtlichen Fokus gerückt. Der Umgang mit der Zwangsarbeitserfahrung in der Erinnerungsgeschichte der Länder West- und Osteuropas reicht von Anerkennung über Verschweigen bis hin zum Kollaborationsverdacht. Auf der Tagung sollen daher die Erinnerungsperspektiven in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit, auch nationalen Begrenztheit, wahrgenommen werden. Es soll aber auch auf die verschiedenen Formen der Zwangsarbeit und verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen eingegangen werden.

 

Kontakt und Information

Dr. Simone Erpel

Internationales Forum "NS-Zwangsarbeit"

am Lehrstuhl Deutsche Geschichte im 20. Jahr- hundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus

 

Humboldt Universität zu Berlin

Unter den Linden 6

10099 Berlin

 

simone.erpel@geschichte.hu-berlin.de

 

Weitere Informationen

 

Ort:

Hamburger Museum der Arbeit

Veranstalter:

Humboldt Universität zu Berlin, Lehrstuhl Prof. Dr. Michael Wildt, Internationales Forum "NS-Zwangsarbeit"