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9. Oktober 2014 , 14:00 Uhr
Symposium

Getrennt verabschiedet – gemeinsam erinnert? Der Abzug der Vier Mächte vor 20 Jahren

Programm:

Vor 20 Jahren, am 31. August 1994, wurden die letzten russischen Soldaten mit einem Festakt im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt im Beisein des damaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin aus (Ost)Deutschland verabschiedet. Auch die Westalliierten USA, Großbritannien und Frankreich wurden geehrt und verabschiedet: Zunächst mit einer gemeinsamen Militärparade am 18. Juni 1994 unter dem Jubel von 75.000 Zuschauern und schließlich – mit den höchsten militärischen Ehren der Bundeswehr, dem ersten Großen Zapfenstreich im wiedervereinten Berlin – am 8. September vor dem Brandenburger Tor.

Die (Neu)Gründungen des AlliiertenMuseums und des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst fielen ebenfalls in jene Zeit. Das AlliiertenMuseum beschäftigt sich mit der Geschichte der Westmächte in Berlin nach 1945; das Thema des Deutsch-Russischen Museums ist der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941 – 1945. 20 Jahre nach Abzug der vier Besatzungsmächte aus Berlin und 25 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Ende des Kalten Krieges gestalten beide Museen nun ein gemeinsames Programm.

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