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7. Februar 2019 , 18:00 Uhr - 30. April 2019 - 00:00 Uhr
Buchpräsentation Ausstellungseröffnung 1 permanent

Gewerkschafter im KZ Osthofen: Neue Ausstellung und Buchvorstellung

Programm:

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz:

Gewerkschafter im KZ Osthofen: Neue Ausstellung und Buchvorstellung

Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung "Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34" wird am 7. Februar 2019 in der Gedenkstätte KZ Osthofen eröffnet / Bis 30. April zu sehen / Eintritt frei

Zur Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation "Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34" laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Förderverein Projekt Osthofen e.V. am Donnerstag, 7. Februar 2019 um 18.00 Uhr in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Am Ziegelhüttenweg 38) ein.

Die Ausstellung mit 13 Bannern exemplarischer Porträts verfolgter Gewerkschafter, ist bis zum 30. April während der regulären Öffnungszeiten in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird das Biografische Handbuch "Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34" vorgestellt. Der Sammelband enthält 58 Biografien verfolgter Gewerkschaftsfunktionäre und betrieblicher Interessenvertreter, die 1933/34 im KZ Osthofen inhaftiert waren.

Professor Dr. Siegfried Mielke von der Freien Universität Berlin, der für das Handbuch eine Kollektivbiographie verfasste, stellt in einem Vortrag dar, welchen Anteil Gewerkschafter an den Häftlingen hatten. Angelika Arenz-Morch, die im Handbuch einen Überblick zum KZ Osthofen mit bislang unveröffentlichten neuen Forschungsergebnissen präsentiert, führt danach in die Ausstellung ein.

Die Idee ein biografisches Handbuch über Gewerkschaftsfunktionäre, die im Konzentrationslager Osthofen inhaftiert waren, zu erarbeiten, entstand nach einer Fachtagung in der Gedenkstätte KZ Osthofen anlässlich des 80. Jahrestages der Zerschlagung der Gewerkschaften.

Das Buch kann für acht Euro in der Gedenkstätte KZ Osthofen (Am Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen) gekauft oder bestellt werden.

Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34 Nach der Machtergreifung der Nazis begann im Frühjahr 1933 die Zerschlagung der Freien Gewerkschaften. Zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre wurden in den neugeschaffenen Konzentrationslagern wie in Osthofen in angebliche "Schutzhaft" genommen.

Das Konzentrationslager Osthofen nahm 1933/34 eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der politischen und gewerkschaftlichen Opposition im Volksstaat Hessen ein. Maßgeblich verantwortlich dafür war der damalige Polizeipräsident für den Volksstaat Hessen, der NS-Jurist Dr. Werner Best.

Doch trotz des NS-Terrors schlossen sich nicht wenige ehemals gewerkschaftlich Organisierte in Widerstandsgruppen zusammen. Viele von Ihnen wurden Opfer der NS-Herrschaft.

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