Veranstaltungen

24. Februar 2016 - 2. April 2016
Ausstellung

„Ich hätte nicht geglaubt, noch einmal hierher zu kommen.“

Programm:

Schicksale ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und das Hamburger Besuchsprogramm  2001 – 2013

Eine Ausstellung des Freundeskreises KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V. in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme - erstellt im Auftrag der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.

Eine halbe Million Menschen hatte in den Jahren 1939 bis 1945 in Hamburg Zwangsarbeit leisten müssen - Frauen, Männer und Kinder. In allen Industriezweigen, in der Landwirtschaft, im Handwerk und in privaten Haushalten waren Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt, um die Kriegswirtschaft am Laufen zu halten.

Von 2001 bis 2013 hat die Stadt Hamburg ein Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter durchgeführt. Über 400 Personen aus der Ukraine, aus Polen, Weißrussland, Russland, Tschechien und Lettland bekamen die Möglichkeit, Hamburg noch einmal zu besuchen. Hamburg – die Stadt, in die sie in den Jahren des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit verschleppt worden waren.
Die Ausstellung stellt das Besuchsprogramm vor und zeigt die Bedeutung, die es für alle an ihm beteiligten Menschen hatte. Persönliche Schicksale veranschaulichen, dass die Erinnerungen an die Kriegsjahre und die Verschleppung nach Hamburg bei den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auch im hohen Alter noch schmerzhaft präsent sind.

Dauer: Mittwoch, 24. Februar bis Samstag, 2. April 2016

Ort: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), 20097 Hamburg

Ort:

Zentralbibliothek, Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), 20097 Hamburg

Veranstalter: