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20. April 2017 , 19:00 Uhr
Lesung Diskussion

„Il Diavolo e la Cicala - Der Teufel und die Zikade”

Programm:

 

„Il Diavolo e la Cicala - Der Teufel und die Zikade”

Das Tagebuch des Michele Sacco, ehemaliger italienischer Militärinternierter Lesung und Zeitzeugengespräch mit Michele Sacco

 

 

 

 

Michele Sacco, geboren am 3. Januar 1921, lebte vor dem Krieg in Apulien und arbeitete dort als Tagelöhner auf den Feldern. Als italienischer Soldat weigerte er sich, für das Nazi-Regime zu kämpfen und geriet mit 22 Jahren nach dem 8. Septemper 1943 in deutsche Gefangenschaft. Er kam nach Berlin, wo er in unterschiedlichen Arbeitslagern bis zum Ende des Krieges blieb. Er teilte somit das Schicksal der über 600.000 italienischen Militärinternierten, die gezwungen wurden, unter unmenschlichen Bedingungen für die Kriegsmaschinerie Hitlers zu arbeiten.

Davon berichtet er in einem Tagebuch, das er unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Italien niederschrieb und später mehrmals bearbeitete. Zum ersten Mal kehrt Michele Sacco an die Orte seiner Gefangenschaft zurück, um über seine Erfahrungen zu sprechen.

Auf Italienisch und Deutsch mit Konsekutivübersetzung.

 

 

 

 

 

 

Begrüßung und Einführung: Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Grußwort: Dr. Elena Gentile, Abgeordnetedes Europäischen Parlaments

Lesung: Georg Gehlhoff, Mitarbeiter des Italienischen Kulturinstituts Berlin

Moderation: Prof. Luigi Reitani, Leiter des Italienischen Kulturinstituts Berlin und Herausgeber des Tagebuchs von Michele Sacco

 

 

 

Um Anmeldung zur besseren Planung wird gebeten unter veranstaltung-sw@topographie.de

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Veranstalter: