Veranstaltungen

12. Mai 2011
Lesung

Im Strudel des Nationalsozialismus - Szenische Collage

Programm:

Regie Sylvia Strubelt Jugendliche Akteure Kinder, die nach dem Krieg in Köln aufwuchsen, erhielten oftmals auf die Frage: “Wie konnte das alles nur geschehen?“, die Antwort, dass in Köln alles nicht so schlimm gewesen sei. Hitler habe wegen seiner Unbeliebtheit in Köln einen Bogen um die Stadt gemacht. Der Kölner „an sich“ sei zumindest im „inneren Widerstand“ gewesen. Dieser Mythos zieht sich wie ein roter Faden durch Kölner Familiengeschichten. THEATER ABGELEHNT KÖLN untersucht anhand von Originalzitaten aus Zeitungen, Konferenzprotokollen, persönlichen Briefen und Familienanzeigen, wie es war in Köln zwischen 1933 und 1945. THEATER ABGELEHNT ist ein junges Ensemble, bei dem der Name Programm ist. Die inhaltlichen Schwerpunkte kreisen um die Fragen nach Menschenwürde und Machtmissbrauch. George Tabori, die New Yorker Autorin Nomi Rubel und Karl-Heinz Stockhausen konnten u. a. für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. In Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Ort: EL-DE-Haus
Referent: THEATER ABGELEHNT KÖLN
Gebühr: Eintritt: 7 Euro, erm. 3 Euro

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum

Ort:

Veranstalter: