Veranstaltungen

11. April 2018
Tagung / Seminar / Workshop

»In zweieinhalb Stunden gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus …«.

Programm:

Die zurückliegende Diskussion um Pflichtbesuche an Gedenkstätten für NS-Opfer ist exemplarisch für die vielfältigen Erwartungen, mit denen diese Einrichtungen konfrontiert sind. Der Fokus der pädagogischen Angebote an und in Gedenkstätten liegt zunächst auf dem Feld der historischen Bildung, insbesondere in der Vermittlung der spezifischen Geschichte des jeweiligen historischen Ortes und der Erinnerung an die Opfer. Doch der Bezug zur Gegenwart, zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie auch den Lebensrealitäten der Teilnehmenden ist allgegenwärtig. Gleichzeitig existiert eine Vielzahl von Angeboten im Feld der historisch-politischen Bildung, in denen die Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust einen wesentlichen Bestandteil in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus und anderen Phänomenen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit darstellt.

Hieran schließen sich verschiedene Fragen an: Welchen Beitrag können und sollten pädagogische Angebote an und in Gedenkstätten zur Prävention von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung leisten? Wie historisch kann und sollte die politische Bildung, wie politisch die historische Bildung sein? Und welche Synergien gibt es zwischen diesen Arbeitsfeldern?

Der Fachtag des Anne Frank Zentrums nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt. Eingeladen sind pädagogische Mitarbeiter*innen an Gedenkstätten für NS-Opfer, Multiplikator*innen und Träger im Feld der Antisemitismusprävention, um miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen. Die Anmeldung ist bis zum 16. März 2018 über dieses Formular möglich.

Weitere Infos sowie ein ausführliches Programm finden Sie in diesem Flyer.

Ort:

Veranstalter: